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Die gute Idee des Mindestlohns oder Ausbeutung zur Reichtumsbildung 31.3.2019

Vernichtung fester Arbeitsplätze durch Hartz IV Foto:privat
Immer mehr Menschen in Deutschland können von Ihrer Arbeit nicht leben. So führt der angebliche Mindestlohn nicht automatisch dazu, dass die Leute automatisch mehr Geld in der Tasche haben. Es war eine gute Idee den Mindestlohn einzuführen. Arbeitgeber sind einfallsreich und bei manchen Menschen ist es so, dass sie jetzt nicht mehr 40 Stunden beschäftigt sind, sondern nur noch 30 Stunden, da der Arbeitgeber nur einen bestimmten Satz bezahlen will.
So hat sich die Erwerbs Armutsrate in Deutschland zwischen 2004 und 2014 verdoppelt, obwohl die Beschäftigungsrate angestiegen ist.
Mehr Arbeit ist also keine Garantie für weniger Erwerbsarmut. Das geht auch über die Grenzen der Republik  hinaus. Die Erwerbsarmut ist EU-weit gestiegen.  Die Gründe dafür können variieren.  Befristete Arbeitsverträge, fehlende Weiterbildung oder Trainings,  geringe finanzielle Ressourcen, Mangel an sozialer Absicherung. 
Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht das allerdings trotzdem positiv. Obwohl immer mehr Menschen einen Job haben und  nicht davon leben können. Wirtschaftsminister Altmeyer meint, seitdem in Deutschland der Mindestlohn eingeführt, hätte er sich gut bewährt.
Laut Altmeyer wurden Aufstocker Leistungen ermöglicht, welche in Deutschland der Sozialstaat sind. Und vor allem sollen die  Menschen in Deutschland besser qualifiziert werden, damit sie auch besser bezahlte Arbeit bekommen und annehmen können.
Die Parteivorsitzende der Linken hat dagegen andere Lösungsvorschläge.
Das sind die Abschaffung der Leiharbeit oder zumindest gilt,  vom ersten Tag bekommen Leiharbeiter das gleiche wie die Stammbelegschaft + 10 % Flexibilitätszuschlag. Zum zweiten ist es ein  Ergebnis der Linken, dass ein Mindestlohn eingeführt wird, er muss aber deutlich erhöht werden, da ein Mindestlohn sicher  vor Altersarmut schützen muss. Doch was hat noch die sehr schlechten Arbeitsverhältnisse in Deutschland gefördert?  So ist im Zuge  der Hartz IV Sanktionen bei Menschen mit Hartz IV die Bereitschaft gestiegen, sehr schlechte Arbeitsbedingungen in Kauf zu nehmen. Und das, weil sie einfach  Angst haben, dass sie schikaniert werden, wenn sie diesen Job nicht annehmen.  Außerdem vernichteten die von den Jobcenter geförderten Arbeitsmaßnahmen wiederum die festen Arbeitsplätze der ehemaligen Festangestellten und lösen deren Arbeitsplätze auf. 
HartzIV  fördert schlechte Arbeitsplätze und vernichtet gleichzeitig gute Arbeitsplätze. Genau das ist das falsche Modell. 
Wer im Monat weniger als 1050 Euro Netto zur Verfügung hat, gilt in Deutschland als arm. Unter diese Grenze fallen auch immer mehr Menschen, die einen Job haben, der aber nicht genug abwirft.
Und das sind mittlerweile fast acht Millionen Menschen in Deutschland.
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6 Kommentare
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 31.03.2019 | 13:39  
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.... ..... aus News | 31.03.2019 | 13:49  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 31.03.2019 | 15:16  
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.... ..... aus News | 31.03.2019 | 16:49  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 31.03.2019 | 16:58  
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.... ..... aus News | 31.03.2019 | 17:09  
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