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„The Voice of Germany“ behält Duell-Modus auch in Liveshows bei

ProSiebenSat.1 versucht, mit einem neuen Konzept die größte Schwachstelle von “The Voice” weltweit auszubügeln: Die Liveshows. Bei „The Voice of Germany“ wird es zukünftig auch live noch Duelle geben. Dafür wurde eigens die Zahl der Kandidaten, die in die Liveshows einziehen dürfen, erhöht. Welche Änderungen am Konzept wurden genau vorgenommen?

The Voice of Germany Logo
(Logo: Sat1_ProSieben)
Auch in den Liveshows werden die Kandidaten nun in Duellen gegeneinander antreten. Wer das Battle verliert, wird nach Hause geschickt. Damit reagiert die Mediengruppe ProSiebenSat.1 auf den Quotenknick, den die erste Staffel von „The Voice of Germany“ nach dem Ende der Blind Auditions und Battles einstecken musste. In den Liveshows fielen laut dwdl.de die Quoten von knapp 28 Prozent Marktanteil auf immerhin noch 21 Prozent. Nun ziehen mehr Kandidaten in die Liveshows ein – acht statt wie bisher sechs – werden aber auch schneller ausgesiebt. Nach jeder Runde scheidet die Hälfte der Kandidaten aus. Dabei werden die Runden mit acht und vier Kandidaten jeweils gesplittet.

Auch der Coach kann wieder entscheiden
Die Duelle sind team-intern, so ist in jeder Runde nun auch jedes Team vertreten. Wer gegeneinander antritt, entscheidet dabei der jeweilige Coach. Dieser bewertet danach auch die Leistung, indem er 100 Punkte auf die zwei Sänger verteilt. Für ihren Favoriten abstimmen können aber wie im letzten Jahr auch wieder die Zuschauer per SMS und Telefon. Das prozentuale Ergebnis der Publikumsabstimmung wird dann mit den Punkten des Coaches zusammengerechnet. Wer danach insgesamt weiter vorne liegt, kommt weiter, der andere scheidet aus. Ob dieses Konzept den Quoteneinbruch bei TVOG wieder richten kann, bleibt jedoch abzuwarten.
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Markus Christian Maiwald aus Augsburg | 22.11.2012 | 21:19  
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