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The Voice of Germany 2012/13

Finalist Michael Schulte überholte seine Konkurrenten bei den Zahlen der verkauften Siegersingles - nur der zuvor ausgeschiedene Mic Donet hätte ihm das Wasser reichen können.
 
Rea Garvey hat das beliebteste Quartett bei "The Voice of Germany" hervorgebracht, dicht gefolgt von den Kandidaten von Xavier Naidoo.
The Voice of Germany geht in die 2. Runde! Große Änderungen bleiben in der neuen Staffel aus. Die Produktionsfirma Schwartzkopff TV-Productions setzt auf das funktionierende Konzept. Ein kritischer Blick zurück: War die Siegerin der ersten Staffel erfolgreich? Stehen die Fans nach „The Voice“ hinter den Teilnehmern? Am 18. Oktober startet die zweite Staffel von „The Voice of Germany“ auf ProSieben und Sat1. Hier findet ihr vorab die wichtigsten Fakten der Castingshow im Überblick.

Die TV-Castingshow stellte sich 2011/2012 als Überraschungserfolg heraus. Durchschnittlich 4,16 Millionen Zuschauer schalteten „The Voice of Germany“ (kurz: TVOG) auf ProSieben und Sat.1 ein. Das ergibt 13,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei der Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen waren es 24,3 Prozent Marktanteil mit 2,96 Millionen Zuschauern. Der Sender war mit diesen Werten zufrieden. Das Ergebnis: „The Voice“ geht in die 2. Staffel! Dabei werden weder Konzept noch Jury verändert. Die Coaches haben lediglich verkündet, dieses Jahr strenger zu sein. Thore Schölermann, bekannt durch seine Rolle in der Soap "Verbotene Liebe", wird TVOG 2012 moderieren.


Das Konzept der Show: Blind Auditions, Battle Rounds, Liveshows

Das Konzept von „The Voice of Germany“ gliedert sich in drei unterschiedliche Phasen. Beginnend mit der ersten Phase, den Blind Auditions. Wer weiterkommen will, muss sich nach der Bewerbung den Blind Auditions stellen. Das bedeutet, dass die Jury jeden der Sänger hören kann – aber nicht sehen. Die Juroren sitzen mit dem Rücken zur Bühne, auf welcher der Bewerber mit einer Band auftritt. In nur 90 Sekunden muss er sein Talent beweisen. Will einer der vier Coaches für einen Teilnehmer stimmen, muss sich dieser während des Auftritts des Sängers umdrehen. Bekommt ein Kandidat mindestens eine von vier Jury-Stimmen, hat er es in die zweite Phase geschafft. Am Ende der Blind Auditions hat jeder Coach eine Gruppe von 16 Sängern.

In der zweiten Phase steht die Trainingswoche im Fokus. Jeder Coach bereitet jetzt seine Sänger gezielt auf die „Battle Round“ vor. In diesem „Kampf“ singen jeweils zwei Kandidaten der gleichen Coachinggruppe gegeneinander. Beide singen das gleiche Lied im Duett, damit sie besser zu vergleichen sind. Doch nur einer von ihnen kommt weiter. Alle vier Juroren können ihre Meinungen äußern, aber letztendlich entscheidet der Coach der beiden Sänger, wer gehen muss und wer bleibt. Nach allen „Battle Rounds“ sind nur noch 8 Sänger übrig. 6 Stück schaffen es in die nächste Phase; der Coach muss sich von zwei Sängern verabschieden.

Die dritte Phase zeichnet sich durch die Liveshows aus. Insgesamt treten 24 Kandidaten an. Aber nicht jeder gegen jeden, wie man es aus anderen Castingshows kennt. Stattdessen treten die Sänger wieder gegen ihre Gesangskollegen aus der jeweiligen Coachinggruppe an. Sowohl Fernsehzuschauer, als auch Jury geben ihre Bewertungen ab. Am Ende der dritten Phase stehen sich 4 Finalisten – ein Finalist aus jeder Coachinggruppe – gegenüber. Die Jury hat keine Entscheidungsmacht mehr. Nun wählen die Zuschauer, wer „The Voice of Germany“ wird.


Die Jury
Bei den Juroren gibt es ebenfalls keine Veränderung in Staffel 2. Nach wie vor suchen Nena, Xavier Naido, Rea Garvey und die zwei Cowboys von The BossHoss nach neuen Talenten in Deutschland. Die Coaches bewerten ihre Schützlinge nicht nur, sondern geben ihnen auch Tipps und unterstützen sie bis zum Finale.

Als Dame der Runde weiß sich Nena durchzusetzen und trotzdem Wärme zu versprühen. Sie zählt zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der deutschen Musikgeschichte und verkaufte insgesamt 22 Millionen Tonträger. Ihr Hit „99 Luftballons“ ist längst Kult. Die Männer an ihrer Seite müssen sich aber nicht verstecken. Xavier Naidoo erreichte mit all seinen Alben Platz eins der deutschen Albumcharts. Er zählt den bedeutendsten Soul- und R&B-Sängern aus Deutschland.

Der Ire Rea Garvey ist den meisten Leuten als Frontmann der Band „Reamonn“ ein Begriff geworden. Seit 2010 ist der Sänger und Songwriter solo unterwegs und hat schon unter anderem mit Nelly Furtado, Paul van Dyk und Mary J. Blige Lieder aufgenommen. Die Letzten der Runde sind Boss Burns und Hoss Power, zwei Jungs der siebenköpfigen Countryband The BossHoss. Bekannt wurden durch für ihre Interpretationen von Popsongs, mittlerweile schreiben sie die meisten ihrer Lieder selbst.


Die Siegerin von „The Voice of Germany“ 2011/2012
In der ersten Staffel der TV-Castingshow gewann die 19-jährige Ivy Quainoo. Sie wählte The BossHoss als Coaches in den Blind Auditions. Ihre Beliebtheit beim Publikum zeigte sich von Anfang an: Quainoo wurde als Einzige in jeder Sendung durch die Zuschauer eine Runde weitergewählt. Im Finale im Februar 2012 gewann sie mit 33,65% und konnte sich mit ihrem Siegersong „Do you like what you see“ gegen ihre drei Konkurrenten durchsetzen. Einen Monat später veröffentlichte sie ihr Debüt-Album „Ivy“, das – wie die Siegersingle – mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Im Juni wurde mit „You got me“ die zweite Singleauskopplung veröffentlicht. Der Verkauf ihres Albums wurde noch einmal angekurbelt, als sie beim Finale von „Germany’s Next Topmodel“ ihren Song „Break Away“ sang. Ihre erfolgreiche Tournee endete im Juni 2012.


Ivy Quainoo -- Do You Like What You See - MyVideo


Die Beliebtheit der „Voice of Germany“-Teilnehmer bei Facebook
Die Gewinnerin steht mit Ivy Quainoo fest. Aber zählt sie auch zu den Lieblingen der „The Voice“-Zuschauer? Ein Blick auf Facebook verrät, wie viele Likes die einzelnen Teilnehmer der Liveshows bekommen haben und wer von den Coaches das beliebteste Quartett entdeckt hat. (Stand: 17.08.2012)

Coach: Xavier Naidoo
- Max Giesinger: 82.665
- Mic Donet: 27.540
- Rino Galiano: 11.024
- Katja Friedenberg: 3.133
- Insgesamt: 124.362

Coach: The BossHoss
- Ivy Quainoo: 46.655
- Ole Feddersen: 197 (Wikipedia-Eintrag)
- Ramona Nerra: 6.366
- Bennie McMillan: 5.230
- Insgesamt: 58.448

Coach: Nena
- Kim Sanders: 20.398
- Sharron Levy: 16.718
- Behnam Moghaddam: 7.464
- Yasmina Hunzinger: 5.696
- Ingesamt: 50.276

Coach: Rea Garvey
- Michael Schulte: 88.274
- Jasmin Graf: 3.994
- Percival Duke: 39.577
- Benny Fiedler: 1.214
- Insgesamt: 133.059



Die vier Finalisten im Vergleich
Ivy Quainoo, Kim Sanders, Max Giesinger und Michael Schulte standen sich am 10. Februar 2012 als Finalisten von „The Voice of Germany“ gegenüber. Jeder von ihnen war mit einer eigenen Siegersingle an den Start gegangen, mit der sie die Fans für sich gewinnen wollten (siehe Tabelle der verkauften Siegersingles). Ausgerechnet der zuvor ausgeschiedene Mic Donet, der gegen Max Giesinger verlor, lag bei den Verkaufszahlen vorn. Am Ende konnte aber die 19-jährige Quainoo die Zuschauer von sich überzeugen. Die Anzahl der verkauften Siegersingle und das Telefonvoting machten sie zu „The Voice 2012“! Donet hat mittlerweile ein eigenes Album namens „Plenty Of Love“ herausgebracht und stieg auf Platz 4 der deutschen Charts ein. Der 22-jährige Schulte bringt am 28. September sein Album „Wide Awake“ heraus. Zusammen mit Giesinger tourt er ab Ende September durch Deutschland. Fans von Giesinger und Sanders müssen keine Angst haben – in der zweiten Jahreshälfte sollen auch von ihnen Alben erscheinen.

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