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Studie über Schadstoffe in Smartphones: Wie viel Gift steckt in iPhone und Co.?

36 Smartphones der letzten fünf Jahre, darunter auch das neue iPhone 5 und das Samsung Galaxy S III, hat die amerikanische Umweltschutzorganisation „HealthyStuff“ auf Schadstoffe untersucht. Motorolas „Citrus“ schneidet demzufolge am besten ab, auf dem letzten Platz landete das iPhone 2G.

In der von HealthyStuff.org veröffentlichten Studie belegt das neue iPhone 5 von Apple den fünften Rang und platziert sich damit deutlich vor dem Galaxy S 3 von Konkurrent Samsung. Das Gerät mit den wenigsten toxischen Stoffen ist Motorolas „Citrus“, gefolgt vom iPhone 4S und LGs „Remarq“. Laut HealthyStuff.org enthalten allerdings alle untersuchten Smartphones Schadstoffe, darunter hochgiftige Substanzen wie Schwermetalle und chemische Elemente wie Brom, Chrom, Blei, Quecksilber oder Cadmium.

Umweltschäden und Gesundheitsrisiken in Entwicklungsländern - Neuere Mobiltelefone sind umweltschonender

Diese Stoffe können die Umwelt während der Produktion und der gesamten Lebensdauer des Smartphones belasten. Vor allem ist aber die Entsorgung der Geräte problematisch. Diese geschieht meist in Entwicklungsländern und führt dort zu schweren Umweltschäden. Laut Studie stehen diese Chemikalien in Verbindung mit Geburtsdefekten, Lern-Behinderungen und anderen ernst zu nehmenden Gesundheitsstörungen. Und in den Böden chinesischer Recycling-Unternehmen lassen sie sich in 10 bis 100-facher Konzentration als natürlich vorkommend nachweisen. Insgesamt lässt sich allerdings beobachten, dass die Smartphone-Hersteller darum bemüht sind, immer naturverträglichere Materialien zu verwenden. Das gilt vor allem für neuere Mobiltelefone. Die größte Verbesserung zeigte der Konzern Apple, der jetzt - im Gegensatz zu früher - zu den führenden Herstellern gehört. Im Durchschnitt am schlechtesten schnitten im Test die Mobiltelefone von Samsung ab.
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