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Start Up OnLive pleite

Der Spiele-Streaming-Dienst OnLive droht pleite zu gehen. Ein neuer Investor muss her. Doch haben Dienste wie OnLive überhaupt Zukunft?

Dollar
Bild: Gerd Altmann/pixelio.de
Die Idee war revolutionär und vielversprechend, doch der Erfolg blieb aus: OnLive geht das Geld aus. Das Start Up, dass Spiele per Internet-Stream anbot und seinen Usern so das Anschaffen von moderner und teurer Hardware ersparte, braucht schleunigst einen neuen Investor, um nicht insolvent zu gehen. OnLive hat laut chip.de bereits bis zu 80 Prozent der Mitarbeiter entlassen. Außerdem wurden überflüssige Server abgeschaltet. Gerüchten zufolge hat der Online-Dienst Probleme mit den Userzahlen: Zu keiner Uhrzeit sollen mehr als 2.000 Kunden OnLive in Anspruch nehmen und Spiele streamen. Offiziell sollen zwei Millionen Nutzer angemeldet sein.

Hat Spiele-Streaming eine Zukunft?

Angeblich hat ein anonymer Investor Interesse am Start Up. Doch haben Unternehmen wie OnLive überhaupt eine Zukunft? Sony kaufte vor wenigen Wochen die Konkurrenz von Gaikai auf und möchte in die für 2013 geplante PlayStation 4 einen ähnlichen Dienst integrieren. Auch die neue Microsoft-Konsole Xbox 720 soll einen Service dieser Art für seine Kunden geplant haben.
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