Liefert der "Dönercopter" zukünftig Essen aus?

Ein Unternehmen aus Freiburg arbeitet daran, einen automatischen Lieferdienst speziell für Döner Kebab einzuführen. Drohnen sollen die beliebte Mahlzeit vom Restaurant zu den Bestellern bringen. Wie soll dieses Konzept genau funktionieren?

Unfreundliche Bedienung, Trinkgeld, und lange Wartezeiten wegen Verkehrsstaus sind die Schattenseiten der Essenslieferung. Ein aus drei Mitarbeitern bestehendes Unternehmen will die Lösung für die Nachteile einer herkömmlichen Bestellung haben: den Dönercopter. Unbemannte Flugkörper, genannt Drohnen, sollen das Fast-Food ausliefern. Weltweit laufen ähnliche Tests bereits mit Drohnen, die eilige Medikamente ausliefern sollen. Laut dem Unternehmen könnte die Technik bereits in einem halben Jahr einsatzbereit sein. Der Erhalt einer Fluggenehmigung würde allerdings noch länger dauern.

Der Dönercopter wirft die Bestellung aus drei Meter Höhe ab.
Ein genaues Konzept existiert auch bereits. Bestellen und bezahlen kann der Kunde durch eine Handy-App. Diese meldet auch gleichzeitig den Standort der Bestellung. Das Restaurant schickt dann eine Drohne mit dem bestellten Essen los. Eine Minute vor der Ankunft schickt der „Dönercopter“ eine Nachricht aufs Handy, von dem die Bestellung gesendet wurde. Der Kunde soll dann die Mahlzeit fangen, die die Drohne als Paket aus einer Höhe von drei Metern abwirft. Dadurch soll dem Diebstahl des Geräts vorgebeugt werden. Die Zentrale kann den Weg des Geräts auch per eingebauter Kamera mitverfolgen. Ob das Format in Zukunft Anwendung finden wird, ist eine interessante Frage. Lustig wäre die Lieferung durch den „Dönercopter“ aber allemal.
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