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Heute Abend im Ersten: Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden

Das Erste zeigt heute Abend um 22:50 Uhr die Dokumentation Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden. Das Kamerateam begleitet eine Sondereinheit der Bundespolizei, die verdeckt gegen die Menschenhändler ermitteln, nimmt aber auch eine andere Perspektive wahr.

Allein im Schengenraum reisen jedes Jahr rund 400.00 Menschen illegal ein. Professionelle und kriminelle Schleuserbanden machen’s möglich. Die Menschenhändler verfolgen dabei kein edles Ziel, sondern wollen ein lukratives Geschäft machen. In Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden haben die Macher Hans Hausmann und Ahmet Senyurt die Sondereinheit „Bexbach“ der Bundespolizei auf ihren verdeckten Einsätzen an der türkisch-griechischen Grenze begleitet. Über den Grenzfluss Evros werden monatlich 5000 Menschen geschleust. Auch Ali, der aus seiner Heimat, dem Sudan, vertrieben wurde, soll über den Evros geschmuggelt werden. 5.000 Euro zahlt er einer kriminellen Organisation dafür.

Retter in der Not oder Kriminelle?

Doch das Geschäft endet nicht immer nach der erfolgereichen Schleusung nach Europa. In Frankfurt nimmt die Bundespolizei einen Mann fest, der Frauen aus Nigeria nach Deutschland geschleust hat um sie als Prostituierte arbeiten zu lassen. Das Kamerateam hängt sich in Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden nicht nur an die Fersen der Behörden, sondern nimmt die Perspektive von ehemaligen Flüchtlingen ein, die teilweise ganz andere Worte über die Banden verlieren. Mitra war politisch verfolgte Journalistin im Iran und hat den Schleusern ihr Leben zu verdanken.

Ab 22:50 Uhr am heutigen Montag, den 17. September 2012, können Sie sich ihr eigenes Bild über Schleuserbanden und Geschleuste machen, wenn Das Erste die Dokumentation Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden zeigt.
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