“Blurred Lines” VS „Got to Give it Up“: Urteil gerechtfertigt? (VIDEO)

Pharell Williams und Robin Ticke landeten mit “Blurred Lines” einen großen Hit. Oder auch nicht, denn das Gericht hat jetzt entschieden, dass dieser nur geklaut sei. Ist dieses Urteil gerechtfertigt?

Es ist die Nachricht, die momentan die ganze Welt beschäftigt: Pharell Williams und Robin Thicke müssen schwer blechen. Das Gericht hat ihrem Ankläger, der Gaye Familie Recht gegeben, wonach Williams und Ticke den Song „Blurred Lines“ nicht selbst erfunden sondern von Marvin Gaye „Got to Give it Up“ kopiert hätten. Lange hat der Prozess gedauert, die Richter in Kalifornien haben sich beide Performances des Öfteren angehört, ebenso wie die Meinungen beider Seiten, schließlich gab es folgendes Urteil: Ticke und Williams sind schuldig. Wie Yahoo News berichtet, bedeutet das für die Musiker, dass sie insgesamt fast 7,4 Millionen Dollar zahlen müssen. Das ist viel Geld. Doch ist die Strafe und vor allem das Urteil an sich überhaupt nachvollziehbar?

Nicht mehr als ein ähnlicher Klang?

Hört euch die beiden Songs selbst noch einmal an. Wir haben einen Zusammenschnitt der beiden herausgesucht. Und jetzt sagt uns eure Meinung: klingen diese beiden Lieder wirklich gleich? Klar, der Klang ist ähnlich, das lässt sich nicht bestreiten. Doch, das will auch niemand leugnen. Wie Pharrell Williams bereits erklärte, spiegeln „Blurred Lines“ wie auch „Got to Give it Up“ beide das Gefühl der 70er wieder. Das alleine heißt jedoch nicht, dass der Song geklaut ist. Auch, dass Williams und Ticke Marvin Gaye beide bewundert haben, geben sie zu. Ganz ehrlich? So große Ähnlichkeiten zeigen die beiden Darbietungen nicht auf. Jedenfalls nicht mehr als andere Songs, denn schließlich gibt es inzwischen so viele verschiedene Musiker und Darbietungen, dass sich gewisse gleiche Klänge gar nicht mehr vermeiden lassen. Marvin Gayes Familie zeigt sich überglücklich über das Urteil, bei so viel Geld wären wir auch nicht traurig. Eines ist sicher: das letzte Wort ist in diesem Prozess noch nicht gesprochen, denn das Urteil wirft auf die gesamte Musikbranche ein schlechtes Licht.

Bürgerreporter:in:

Franziska Müller aus Hamburg

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