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ARD: Sklavenarbeit auf der Spur

Autos, Handys und Co: Auf den ersten Blick erkennen wir oft nicht, was hinter unseren Luxusprodukten steckt. Wir kaufen und die Nachfrage steigt. Dass damit Sklavenarbeit in Ländern wie Asien und Afrika gefördert wird, wird dabei oft nicht erkannt. Die ARD zeigt heute Abend eine Dokumentation und wirft Licht auf das Thema Sklavenarbeit.

Hightech-Produkte boomen nicht nur in Deutschland. Für die Herstellung werden seltene Rohstoffe (z.B. Zinn) benötigt, die Millionen von Leuten unter schlimmen Bedingungen in den Bergbau schicken. Davon sind vor allem Asien, Südamerika und Afrika betroffen. Kontrollen sind bei den schweren Arbeiten nicht zu erwarten, die oftmals illegal ablaufen. In ihrer Dokumentation „Sklavenarbeit für unseren Fortschritt“ beleuchtet die ARD einzelne Schicksale.

Sie haben keine andere Wahl
Unter ihnen: Clement, der im Kongo mit bloßen Händen Gold aus dem Berg holt. Trotz unsäglicher Arbeit bei Tag und bei Nacht, ist seine Familie verschuldet. Christina geht es in Bolivien nicht besser. Sie gräbt nach Wolfram und muss täglich zwölf Stunden Steine zertrümmern – auf 4300 Metern Höhe. In der Höhle stehen Unfälle und Krankheiten auf der Tagesordnung, aber Christina hat keine andere Wahl, da sie mit dem Geld ihre Familie über Wasser hält.

„Sklavenarbeit für unseren Fortschritt“ geht dem Ursprung einiger seltener Rohstoffe nach und zeigt die dramatischen Hintergründe für die Gewinnung. Heute, den 10. September 2012, um 22.45 Uhr in der ARD.
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heinz
heinz | 10.09.2012 | 23:55  
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