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Heidewanderung mit Feuchtigkeitsfaktor

Erste zaghafte Blüh-Ansätze
Die Wandergruppe des TSV Bordenau hatte sich für ihre August-Wanderung Schneverdingen als Ziel ausgeguckt. Der frühe Vogel fängt den Wurm und so war die Wandergruppe bereits um 7 Uhr bei Sonnenschein auf dem Wunstorfer Bahnhof. Von hier nach Hannover und weiter direkt in die Lüneburger Heide. Ein Stück marschierten die Bordenauer noch durch den Ort und dann ging es schon hinein in die Landschaft. Mitte August war – durch den langen Winter - erst ansatzweise etwas von der Heideblüte zu sehen. Die Temperatur lag bei 20 Grad, die Luftfeuchtigkeit war recht hoch. Der Himmel öffnete ein paar Mal seine Schleusen, aber alle Wanderer waren mit Regenschirmen „bewaffnet“ und trotzten der Feuchtigkeit von oben.
Jürgen Quast als „Wanderführer“ hatte sich im Vorfeld kundig gemacht und erläuterte zwischendurch die Besonderheiten der historischen Kulturlandschaft und deren Entstehung. Die Heide bedeckte früher weite Flächen Norddeutschlands. Die kümmerlichen Reste davon sind heute geschützt und werden durch Heidschnucken beweidet. Diese indes bekam die Wandergruppe nicht zu sehen.
In Höpen stattete die Gruppe dem Heidegarten einen Besuch ab. Zur Expo 2000 angelegt sind hier über 150 Heidesorten zu bestaunen. Auch eine große Sonnenuhr komplett aus Pflanzen kann bewundert werden. Vom Garten war es nicht mehr weit bis zu einem netten Cafe. In einem großen, urigen Gebäude war eine Stärkung das Maß aller Dinge. Der Weg zum Bahnhof in Schneverdingen war 2km lang und von einem heftigem Regenschauer begleitet. In Bordenau angekommen schien natürlich wieder die Sonne…
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 04.09.2013
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