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Der Oyama Karate Kai schlägt wieder zu | Sport | Karate

v.l.n.r.:Eric Winkler, Florian Schulz, Sergej Ochotnikov; Manja Klässig; Andreas Battermann; Wolfgang Pech; Ronny Röfe; Kim-Robert Gondek
Am vergangenen Wochenende fand in Ingolstadt die Süddeutsche Meisterschaft im Kyokushin-Karate statt. 60 Kämpfer aus Frankreich, Bulgarien und Deutschland traten an um um die Titel in sieben verschiedenen Gewichtsklassen zu kämpfen.
Für den Oyama-Karate-Kai gingen sieben Kämpfer an den Start. Den Anfang machten die Junioren (Kämpfer bis 18 Jahre). Gekämpft wird hier nach Vollkontakt-Regeln, allerdings tragen die Karateka noch einen Schienbein- und Kopfschutz. Für Neustadt gingen Manja Klässig und Eric Winkler an den Start. Manja hatte gleich zu Beginn eine sehr erfahrene Gegnerin aus München die durch einen glücklichen Kopftreffer zum Ende der zweiten Runde den ausgeglichenen Kampf und später auch das Turnier für sich entscheiden konnte. Im Kampf um Platz 3 konnte sie dann allerdings überzeugen indem sie ihre Gegnerin bereits nach 2 min mit harten Schlägen zum Bauch durch zwei Wazari (halbe Punkte) bezwingen konnte. Eric hatte gleich zu Beginn einen guten Gegner aus Schweinfurt. Die beiden führten einen ausgeglichenen Kampf über zwei Runden mit dem besseren Ende für Erics Gegner.
Im Nachwuchs starteten vier Kämpfer vom Oyama. In dieser Klasse starten Kämpfer, die bisher max. ein Turnier gekämpft haben. Vor den Tritten der Gegner schützt nur noch ein Schienbeinschutz.
In der Klasse bis 70 kg gelang Florian Schulz ein sehr schneller K.O. im Halbfinale. Der Ausgang des Finals stand über drei Runden auf der Kippe. Florian punktete mit guten Techniken zum Kopf, während sich sein Gegner auf seine Beine konzentrierte. Am Ende gewann sein Gegner aus München, da er mehr Treffer ins Ziel bringen konnte.
Im Mittelgewicht (bis 80 kg) starteten Ronny Röfe und Kim-Robert Gondek. Ronny zeigte bereits im ersten Kampf eine starke Leistung und besiegte seinen Gegner aus Schweinfurt vor allem dank seiner konditionellen Überlegenheit. Auch Kim gelang ein guter Sieg in einem harten ersten Kampf. Das Halbfinale machten die beiden Neustädter dann unter sich aus und auch hier gewann Ronny durch seine bessere Kondition. Kim sicherte sich anschließend durch einen schnellen K.O. durch einen starken Leberhaken den 3. Platz. Im Finale traf Ronny auf einen Gegner aus Ingolstadt und musste sich nur geschlagen geben, da er eine Verwarnung aufgrund einer verbotenen Technik erhielt.
In der Gewichtsklasse über 80 kg vertrat Sergej Ochotnikov den Oyama-Karate-Kai. Im ersten Kampf hatte er einen Gegner aus Berlin, der ca. 25 cm größer und 20 kg schwerer als Sergej mit seinen 90 kg und 1,80 m war. Der Neustädter führte das Gefecht und bezwang bereits in der ersten Runde den Berliner durch seine eindeutige Überlegenheit. Im Finale siegte er durch seine harten Faust- und Fußtechniken ebenfalls in der ersten Runde und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
Andreas Battermann startete in der Masterclass über 75 kg (in dieser Klasse wird ohne jeglichen Schutz gekämpft). Das Viertelfinale war bereits nach 30 sek. durch einen Ippon (ganzer Punkt) entschieden, da der französische Gegner durch harte Treffer auf die Oberschenkel kampfunfähig war. Im Halbfinale traf Andreas dann auf den erfahrensten Kämpfer der Franzosen, der sein Viertelfinale durch einen schönen Tritt zum Kopf gewann. Die Schwarzgurte lieferten sich ein hartes Gefecht, welches in den ersten beiden Runden ausgeglichen verlief. In der dritten Runde setzte Andreas seinem Gegner allerdings mehr und mehr zu und gewann das vorgezogene Finale durch einen Ippon, da der Gegner den harten Treffern auf die Oberschenkel nicht mehr standhalten konnte. Im Finale wartete erneut ein Franzose, den Andreas noch während der ersten Minute durch einen K.O. aufgrund eines Leberhakens bezwang.
Durch das gute Ergebnis konnte Sempai Andreas in letzter Minute das Ticket für die in Bulgarien stattfindende Europameisterschaft sichern.
Alles in allem brachten die sieben Starter zwei erste, zwei zweite und zwei dritte Plätze mit nach Hause. Die Coaches Wolfgang Pech und Mark Rudolph waren mehr als zufrieden mit den erbrachten Leistungen und freuen sich auf das weitere Training und die nächsten Turniere mit dieser tollen Mannschaft.
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