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Bordenauer erkunden Hessisches Bergland

Bordenau: 27 Wanderer vom TSV Bordenau erlebten vier schöne Tage am letzten Juni-Wochenende im Hessischen Bergland. Wenige Kilometer südlich von Kassel befindet sich der Nationalpark Kellerwald/Edersee .Der See schlängelt sich durch die waldreiche Hügellandschaft und endet an einer großen Staumauer. Hier nun galt es Land und Natur zu entdecken.
Am frühen Freitagmorgen startete diverse PKW-Fahrgemeinschaften Richtung Kassel-Wilhelmshöhe. Erste Anlaufstelle war das Herkules-Denkmal. Auf einem riesigen Monument schaut der 8,25m große Herkules auf Kassel hinab. Und auch die Bordenauer nutzten diese Gelegenheit zum Beine vertreten und stapften die gefühlten 150 Treppenstufen hinauf zur Aussichtsplattform. Hinunter ging es dann zum Bergpark von Schloß Wilhelmshöhe, dem größten seiner Art. Und wunderbar angelegt.
Am Samstag wurde zunächst die kleine Stadt Naumburg besichtigt. Sie brannte 1684 komplett nieder und es gibt noch Spuren von damals.
Interessant gestaltete sich ein Besuch des Wasserkraftwerkes am Eder-Stausee. Mit Schautafeln, einem kleinen Film und einer Führung wurde die alternative STromerzeugung vorgestellt. Sie macht allerdings bislang nur einen kleinen Prozentsatz des Stroms aus der Steckdose aus.
Eine Fahrt mit der Standseilbahn auf den 507m hohen Peterskopf schloss sich an. Hier nun startete die erste kleine Wanderung auf dem Urwaldsteig, einem Wanderweg rund um den Edersee. Und der Name ist Programm: kaum ein Lichtstrahl drang in den dunklen Buchenwald. Nach der Tour ging es dann mit einem Ausflugsschiff über den Edersee zurück zum Ausgangspunkt Hemfurth.
Auch am Sonntag wurden ca. 14km auf dem Urwaldsteig zurückgelegt. Die Tour startete diesmal am Schloß Waldeck auf 200 m Höhe und endete zunächst an der Edertalsperre, bevor es zurück zum Anleger Waldeck ging. Nach dem Steig das nächste Abenteuer: mit einer Bergbahn für je zwei Personen fuhr man gemächlich wieder hinauf zum Schloß.
Bevor die Heimreise angetreten wurde, gab es am Montag zunächst eine Stadtführung in der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar. Viele Fachwerkhäuser prägen das Bild. Der sachkundige Stadtführer brachte der Gruppe einige historische Geschichten und auch Anekdoten auf witzige Art näher. Nach einer Mittagspause bildete der Besuch einer Forellenzucht den Abschluss dieser schönen Tage. Alle waren begeistert von dem Erlebten, der Organisation und auch der schönen Landschaft.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 12.07.2012
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