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Auf der Suche nach dem perfekten Schuh

Kisten mit Spitzenschuhen füllen den Ballettsaal
Neustadt am Rübenberge: Tanzakademie Hannover-Neustadt | Unternehmen „Spitzenschuhe auf Tournee“ erstmals in Neustadt a. Rbge.

Ein ganz spezieller Anprobetermin für Spitzenschuhe fand am vergangenen Wochenende in der Tanzakademie Hannover-Neustadt statt. Das Osnabrücker Unternehmen „Spitzenschuhe auf Tournee“ machte in der Neustädter Außenstelle der in Hannover ansässigen Ballettschule Station. Ballettschulinhaberin Maike Jürgensen und 22 Ballettschülerinnen sahen diesem Highlight mit Spannung entgegen. Auf dem Tagesplan standen die Anprobe von Spitzenschuhen und Demi-Points, welche sich zur Vorbereitung auf den späteren Spitzentanz gut eignen.
Mit 13 unterschiedlichen Marken und insgesamt 1500 Paar Schuhen war Tanzpädagogin Margot Hillege angereist. Kisten und Kästen füllten den Tanzboden des Ballettsaals. „Ich möchte den besten Schuh für jeden Fuß finden“, erklärte sie fröhlich und verglich die Schuhsuche mit dem Finden des passenden Zauberstabes in „Olivanders Zauberstabladen“ aus Harry Potter. Sie beäugte die Füße genau, überprüfte den Sitz des jeweiligen Schuhs und streifte unzählige rosa Spitzenschuhe über viele Ballettfüße, bis der perfekte Schuh sich zeigte.
Dass nicht nur die Ballettschülerinnen der Tanzakademie an diesem „Event“ Spaß hatten, sondern Hillege selbst auch, war ihr anzusehen. „Ich verkaufe Träume“, sagt sie, „und das fast täglich“. Getreu der Philosophie des Unternehmens „Der Fuß bestimmt den Spitzenschuh“, werden die Schuhe vor Ort angepasst. Dieses nicht nur im näheren und weiteren Umkreis vom Standort des Unternehmens in Osnabrück, sondern auch in vielen anderen Teilen des Bundesgebietes, sowie in den Niederlanden, Österreich, Belgien und anderen Ländern.
Ein Spitzenschuh muss bestmöglich sitzen, nur dann kann im Unterricht gut damit gearbeitet werden. „Nicht jeder Fuß passt in jeden Schuh jeder Marke“, erklärt Hillege. Daher ist es enorm wichtig sich Zeit zu nehmen und verschiedene Marken in Ruhe anzuprobieren. Sie rät gänzlich davon ab, einen Umriss des Fußes zu zeichnen und einen derartigen Schuh per Post zu bestellen. „Auch so etwas hat es schon gegeben“, verrät sie. Der Schuhanprobe schloss sich für Eltern und Schülerinnen die Erklärung zur Anbringung der Haltebänder an.
Ballettschulinhaberin Jürgensen ist zufrieden mit dem Verlauf dieser ersten Anprobe in Neustadt. „Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Ballettstunde, wenn ich alle Mädels mit ihren neuen Schuhen sehe“, sagt sie und strahlt dabei zufrieden.
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