Besichtigung Sektkellerei Duprès-Kollmeyer

Innenhof Schloss Landestrost Neustadt vor dem Eingang zur Sektkellerei
Neustadt am Rübenberge: Schloss Landestrost | Besichtigung der Sektkellerei Kollmeyer in Neustadt

Eine unternehmungslustige Gruppe von 14 Frauen der Gymnastiksparte des SC Steinhude machte sich vergangenen Freitag mit dem Rad auf zum Schloss Landestrost, um dort die Sektkellerei zu besichtigen.
Kellermeister Walloschke begrüsste uns vor dem Eingang und geleitete uns die Treppe hinab in die Kasematten von Schloss Landestrost, in dem uns kühle Temperaturen und eine anheimelnde Atmosphäre mit Kerzenschein empfingen.
Im Schlosskeller, gefüllt mit Tausenden von Sektflaschen in Rüttelregalen, lauschten wir dem interessanten Vortrag des Kellermeisters, der uns gekonnt und unterhaltsam die Welt der Sektherstellung näher brachte. So wird Duprès-Sekt nach traditioneller Methode per Flaschengärung hergestellt, was die feinsten Schauweine hervorbringt. Uns wurde u.a.die Geschichte der Sektkellerei Duprès erläutert und erklärt, wie der Name Duprés nach Neustadt kam.
Wir erfuhren, wie die Gärung mit der Reinzuchthefe funktioniert, dass die Flaschen mehrere Wochen von Hand gerüttelt werden, wie man die Resthefe schließlich aus der Flasche wieder heraus bekommt und vieles vieles mehr.
Interessant und vor allem neu war für uns die Tatsache, dass Prosecco der Name einer Rebsorte ist, die nur in der Region Venetien (Nordost-Italien) wächst. Prosecco frizzante ist ein Schaumwein, dem die Kohlensäure „künstlich“ zugeführt wird und Prosecco spumante wird hergestellt wie normaler Sekt, d.h. durch Hefegärung entsteht die Kohlensäure.
Nach diesem lehrreichen Vortrag gingen wir zur Verkostung über. Ganz wichtig: man darf den Korken niemals knallen lassen beim Sekt, das Bukett geht verloren, also bitte vorsichtig beim Öffnen eines Sektes oder gar eines Champagners. Dabei bitte die Flasche drehen, nicht den Korken !!
Nach dem ersten Probeglas wurde dann auch das mitgebrachte Fingerfood auf den als Tisch dienenden Fässern ausgebreitet, nebenbei gegessen und weiter gekostet. In einer fröhlichen Runde bei Kerzenschein genossen wir und zunehmend auch unser Kellermeister die unterhaltsame „Degustation“. So demonstrierte uns Herr Walloschke auch, wie eine Flasche mit einem Schwert
fachmännisch geöffnet wird, indem er ihr gekonnt den Flachenhals abschlug.
Bevor wir zu den Likören und Bränden übergingen, durften wir den echten Champagner „Kollmeyer & Cie. Brut“, der in einer kleinen Manufaktur in Epernay hergestellt wird, degustieren.
Nach über zwei Stunden mussten wir dann den Heimweg nach Steinhude antreten und ließen den Abend bei Sonnenuntergang auf der Badeinsel ausklingen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 16.05.2012
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