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Bremerhaven on top

Neuer Hafen
Bordenau: Statt wandern stand ein wenig Sightseeing auf dem Programm der Wandergruppe des TSV Bordenau. Der Ausflug führte die 20köpfige Gruppe mit dem Zug nach Bremerhaven. Ein kleiner Spaziergang entlang der Geeste bildete den Einstieg. Peter Breitenstein fungierte hierbei als kundiger Reiseführer und erläuterte die Stadtgeschichte. Bremerhaven entwickelte sich im 19. Jh. zu einem bedeutenden Übersee- und Auswandererhafen Richtung Amerika. Das „Deutsche Auswandererhaus“ beherbert ein Museum zu dem Ausbruch indie Neue Welt. . Das Haus gehört mit dem Hafen, dem „Mediterraneo“ (einem Einkaufszentrum), Zoo am Meer und anderen sehenswerten Orten zu den Havenwelten genannten Bereich. Hier trifft maritime Geschichte auf moderne Architektur, ein Projekt, dass die touristische Entwicklung von Bremerhaven fördern soll.

Bei hochsommerlichen Temperaturen stand schließlich eine Hafenrundfahrt auf de m Programm. Eine Stunde tuckerte das kleine Boot durch den "Neuen Hafen“, der allerdings schon 1851 erbaut und Stück für Stück erweitert wurde. Die Fahrt wurde vom Kapitän informativ begleitet und so gab es einiges Wissenswertes zu hören. Bremerhaven ist u.a. der größte Umschlagplatz für Autos in Europa und das konnte man auch sehen. Autoschiffe aus Asien, Containerschiffe und auch ein Offshore-Schiff ankerten an den Liegeplätzen.

Vom Meeresspiegel ging es dann hoch hinauf auf 90m Höhe. Das Hotel Sail City verfügt über eine Aussichtsplattform mit hervorragendem Blick über Bremerhaven und das Umland. Hier verweilte die Gruppe einige Zeit und genoß die Aussichten. Danach war Stärkung angesagt, die Gastronomie- betriebe freuten sich über Kundschaft aus dem Neustädter Land. Diese ließen es sich gut schmecken, bevor ein Verdauungs-Spaziergang zum Simon-Loschen-Leuchtturm anstand. Er ist der älteste Festland-Leuchtturm (1854) an der Nordseeküste und immer noch in Betrieb, allerdings ferngesteuert. Auch hier konnte Peter Breitenstein viel Geschichtliches erläutern. Ein Abstecher zum Semaphor – einem Windstärken- und Windrichtungsanzeiger aus dem Jahr 1893 - schloss sich an. Er zeigt die Messdaten für Borkum und Helgoland optisch an, sendet gleichzeitig online Daten an den Deutschen Wetterdienst.

Nach so viel Wissenswertem war ein Abstecher ins Cafe genau das Richtige. Eis, warme oder auch kalte Getränke eine willkommene Pause. Danach schon hiess es Abschied nehmen von Bremerhaven, mit der Bahn war die Gruppe nach zwei kurzweiligen Stunden (Dortmunder Fans reisten nach dem Pokalspiel mit) wieder zuhause in Bordenau. Im September wird dann wieder gewandert – im Weserbergland.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 25.08.2012
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Waltraud Scharnhorst aus Neustadt am Rübenberge | 22.08.2012 | 10:04  
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