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Wir brauchen mehr Arbeitnehmer-Beteiligung an Gewinn und Kapital

Eduard Oswald, Jungeunion

"Da sich die Renditen auf Kapital und Arbeit seit geraumer Zeit auseinander entwickeln, wird die stärkere Kapitalbeteiligung zu einer dringlichen Notwendigkeit", so MdB Eduard Oswald, Vorsitzender des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag bei der ersten Sitzung des neuen Jahres der Jungen Union im Landkreis Augsburg in Horgau, zu der rund 100 Mitglieder gekommen waren.

JU-Kreisvorsitzender Alexander Kolb (Ellgau) hatte MdB Eduard Oswald als Redner und Diskussionspartner gewinnen können. Eduard Oswald, der die Herausforderungen der Bundespolitik beschrieb, nannte die soziale Kapitalpartnerschaft "eine gute Chance für Deutschland". "In Frankreich sind 23 Prozent der Mitarbeiter am Kapital beteiligt, in Großbritannien über 30 Prozent, während es in Deutschland gerade einmal 10 Prozent sind. Bei der Gewinnbeteiligung sieht es nicht viel besser aus. In Frankreich sind 84 Prozent der Mitarbeiter am Gewinn beteiligt, in Großbritannien 30 Prozent, in Deutschland knapp 18 Prozent", so Eduard Oswald, der für Deutschland hier einen Nachholbedarf sieht. "Wir brauchen eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer am Erfolg und Kapital von Unternehmen. Die Menschen in unserem Land sollen nicht nur aktiv an der politischen und gesellschaftlichen Fortentwicklung unseres Landes teilhaben, sondern auch an der wirtschaftlichen", so der Bundestagsabgeordnete. Dabei nannte er es als Ziel, den Arbeitnehmern auf freiwilliger Basis die Möglichkeit zu eröffnen, stärker am Unternehmenserfolg beteiligt zu werden.
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