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Thema Schönheitsoperationen brachte Hanna im Finale Glück

Finalisten der Sekundarstufe 1: Bundespräsident Horst Köhler mit (von links) Anthea Waldmann (Bremen, Platz 3), Hanna Starz und Sieger Matthias Hansal, vom Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen
9.-Klässlerin des Neusäßer Justus-von-Liebig-Gymnasiums erreicht im Bundesentscheid „Jugend debattiert“ den 2. Platz

Reden ist für die Neusäßer Gymnasiastin Hanna Starz Silber: Die Neuntklässlerin erreichte im Finale des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in Berlin in einem Feld von 4 Mitstreitern den hervorragenden zweiten Platz hinter dem Bundessieger aus Bad Wildungen in Hessen. Die 14-Jährige hatte sich als einzige Schülerin aus Bayern für die Endausscheidung qualifiziert. Sie schaffte locker auch die letzte Hürde und diskutierte am Sonntagvormittag in der Sekundarstufe 1 (Jahrgangsstufe 8 bis 10) zum Thema „Sollen Schönheitsoperationen für Minderjährige verboten werden?“ im großen Sendesaal des Berliner Haus des Rundfunks in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler. Der zeigte sich sehr angetan von den Leistungen der Schülerinnen und Schüler. „Jugend debattiert ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bildung durch das Engagement und die Partnerschaft vieler Menschen und Institutionen gelingen kann“, betonte der Bundespräsident in einer kurzen Ansprache zu Beginn der Veranstaltung, deren Anliegen die Stärkung rhetorischer Fähigkeiten und die Förderung der sachlichen Auseinandersetzung mit politischen Themen ist.
Auf den Erfolg von Hanna Starz bei „Jugend debattiert“ kann das Neusäßer Gymnasium stolz sein – erst seit zwei Jahren beteiligt sich die Schule unter der Leitung von Deutschlehrer Oberstudienrat Winfried Weiser an diesem Wettbewerb, an dem 2008 rund 70.000 Schüler und 2.750 Lehrkräfte an 543 Schulen in ganz Deutschland teilnahmen und brachte dabei gleich zu Beginn hervorragende Debattierer hervor.
Der Schülerwettbewerb folgt klaren Regeln: Diskutiert wird jeweils zu viert über eine aktuelle Streitfrage. Die Teilnehmer müssen sich vorher auf Pro- und Contra-Argumente vorbereiten, welche Position sie im Gespräch einnehmen müssen, wird ausgelost. Jeder hat dafür zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung, wobei er seine ursprüngliche Position auch verändern darf. Bewertungskriterien für die Debatte sind Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
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