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Tag des offenen Denkmals

Stammtisch im Gasthof Schuster vor 1930
Zu einem „Tag voller Genuss“ lädt die Stadt Neusäß am Sonntag, 13. September, ein. Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ haben das Stadtarchiv Neusäß sowie verschiedene Gastwirte gemeinsam ein Programm erstellt, das geschichtliche und kulinarische Eindrücke verbindet. Neben kleinen Speisen, die zu niedrigen Sonderpreisen angeboten werden, dürfen sich die Gäste auf Führungen durch die unterschiedlichen Häuser freuen.

Den Beginn macht das Hotel „Brauereigasthof Josef Fuchs“ in Steppach um 9.30 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück und Führung im Sudhaus der ehemaligen Brauerei. Zu einem Mittagessen und einer kleinen Ausstellung sind die Besucher um 12.30 Uhr in den „Gasthof Schuster“ in Alt-Neusäß eingeladen. Um 14.30 Uhr steht das „Hotel Garni Schmutterhaus“ in Westheim mit Kaffee und Kuchen sowie Führung im Haus und dem ehemaligen Schmutterbad auf dem Plan. Den Abschluss bildet das „Schwäbische Himmelreich“ in Hainhofen, das von 17-19 Uhr einen Dämmerschoppen und Kellerführung anbietet.

Seit 2002 beteiligt sich die Stadt Neusäß am „Tag des offenen Denkmals“, der bundesweit verschiedene Veranstaltungen anregt, um oftmals der Öffentlichkeit nicht zugängliche Bau- und Naturdenkmäler einen Tag lang allen Besuchern zu präsentieren. Dieses Jahr hat die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ als zentrales Motto „Historische Orte des Genusses“ gewählt. Matthias Lutz, Archivar der Stadt Neusäß, kam deshalb auf die Idee, ein passendes Programm mit alteingesessenen Gasthäusern im Stadtgebiet zusammenzustellen. Parallel dazu erscheint die neue Broschüre „Orte des Genusses – Traditionelle Gasthäuser im Stadtgebiet Neusäß“ (Neusässer Beiträge zur Denkmalpflege, Teil 7), die sich mit den vier oben genannten Gasthäusern und verschiedenen anderen befasst. „Ich wollte gerade die kleinen und traditionellen Gasthäuser in den Mittelpunkt rücken, weil ich es sehr schade finde, dass diese immer mehr vom Aussterben bedroht sind“, erzählt Lutz. Mit der Broschüre möchte er deshalb das Bewusstsein für die lange und spannende Geschichte der unterschiedlichen Häuser stärken.
Das Material dazu hat er in Gesprächen mit den Gaststättenbetreibern, im Stadtarchiv oder mit Hilfe des Ortsgeschichtlichen Arbeitskreises Ottmarshausen gesammelt. „Die Zusammenarbeit wahr sehr gut und alle Beteiligten haben ein großes Danke verdient“, freut sich Lutz. Die Broschüre, die auch historische Aufnahmen enthält, ist erstmals zum „Tag des offenen Denkmals“ zu den einzelnen Veranstaltungen erhältlich. Ab Montag, 14. September, können Interessierte sie im Rathaus Neusäß an der Infothek bekommen. Die Broschüre ist kostenlos.
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