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UFH Region Augsburg beim Kongress "Starke Frauen-starker Mittelstand"

Ch. Weider-Matza (stellv. Vorsitzende), Katja Hessel (Staatssekretärin Wirtschaft), Susanne Holl (Vorsitzende UFH Region Augsburg e.V.)
Nürnberg/Augsburg. „Starke Frauen – starker Mittelstand“ war der Titel des Kongresses, zu dem Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie nach Nürnberg einlud. Zu den ca. 300 Teilnehmerinnen aus ganz Bayern gehörten auch zahlreiche Unternehmerfrauen im Handwerk aus verschiedenen bayerischen Arbeitskreisen.

Susanne Holl und Christiane Weidner-Matza vertraten dabei den Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk Region Augsburg.

Die Informations- und Netzwerkveranstaltung für mittelständische Unternehmer und Unternehmerinnen, Selbstständige, Personalverantwortliche sowie Frauen in Führungspositionen und auf dem Weg dorthin wollte dazu beitragen, dass sich die Potentiale hervorragend qualifizierter Frauen gerade im bayerischen Mittelstand besser entfalten können.

In einer von Ursula Heller moderierten Podiumsdiskussion berichteten Katja Hessel, Renate Braun (Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Passau), Sabine Freifrau von Süsskind (Landesvorsitzende des Verbandes der deutschen Unternehmerinnen e.V.), Angelika Gössel (Beauftragte für Chancengleichheit der Bundesagentur für Arbeit), Margit Niedermaier (Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk Bayern e.V.) und Susanne Westphal (SueWest Communications) über ihre Erfahrungen und gaben Tipps.

Nachmittags behandelten zwei parallel stattfindende Diskussionsforen die Themenbereiche „Wege zu chancengerechter Unternehmenskultur“ und „Weibliches Unternehmertum stärken“. Um Frauen stärker einzubinden in die Betriebe und ihnen eine Karriere zu ermöglichen, ist von Seiten der Arbeitgeber größere Flexibilität erforderlich. Arbeitszeiten, Kinderbetreuung oder Elternpflege sind Faktoren, mit denen sich hauptsächlich Frauen beschäftigen. Darum ziehen Frauen über 40 es öfter vor, sich selbstständig zu machen. Sie sind erfahren, scheitern seltener als Männer und fühlen sich flexibler und eigenverantwortlicher als Angestellte. Trotzdem ist die Quote bei Existenzgründungen durch Frauen niedriger als die der Männer - nur 13 % der Unternehmensnachfolger sind weiblich. Mentorinnenprogramme und Netzwerke sind immens hilfreich, denn sie bieten den Frauen sachliche und persönliche Unterstützung in allen Problembereichen.

In Zeiten des Fachkräftemangels und der demografischen Probleme sind Frauen immer noch eine relativ unerschlossene wirtschaftliche Ressource.

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