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„Hier bei Ihnen ist die Zukunft daheim“

Grüne Akzente am Schulzentrum
 
Johanna Herb, Luka Schwaninger und Flavia Schade (v.l.) moderierten den Festakt
Neusäß: Berufliches Schulzentrum |

Eröffnungsfeier des neuen Beruflichen Schulzentrums Neusäß

Grün ist die Farbe der Hoffnung, grün sind die Pflanzen, die die Schülerinnen und Schüler der BS Gartenbau und Floristik zum Erblühen bringen und grün sind die Akzente der Fassade des neuen Beruflichen Schulzentrums Neusäß: In ihrer Anmoderation zur offiziellen Eröffnungsfeier stellen die Schülermoderatoren Johanna Herb, Luka Schwaninger und Flavia Schade die Gedanken hinter der Farbgestaltung ihres neuen Schulgebäudes vor.

Großzügigkeit und offene Lernbereiche

Schon von weitem zieht der imposante Neubau alle Blicke auf sich. Architektonisch besticht das Gebäude durch großzügige Aufteilung, Helligkeit, das Gefühl, man hat „Luft zum Atmen“. Die rund 9.000 m³ Nutzfläche sind auf drei Baukörper verteilt, die alle miteinander verbunden sind. In den neuen Räumlichkeiten lernen 2.400 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulzweige und Fachrichtungen, und das nicht nur in ihren Klassenräumen. Von den Pädagogen der Schule durchdacht und den Architekten umgesetzt, bieten offene Lernbereiche, wie beispielsweise Sitzecken zwischen den Klassenzimmern oder das Schülercafé, die Möglichkeit, selbstständig zu lernen, zu diskutieren oder sich auszutauschen. Modernste technische Ausstattung, wie WLAN-Zugang im ganzen Haus, PC-Pools, Smartboard-„Tafeln“ und Dokumentenkameras in allen Klassenzimmern, macht das Lernen nicht nur erträglich, sondern zu einem interaktiven Erlebnis.

Hoher Besuch zur Einweihungsfeier

Drei Jahre nach dem Spatenstich im März 2014 war es dann so weit: am 5. Juli feierten zahlreiche Gäste die Eröffnung des neuen Schulzentrums in feierlichem Rahmen, hoher Besuch war zu diesem großen Anlass eingeladen. Landrat Martin Sailer begrüßte alle Anwesenden und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis als Bauherrn, den beauftragten Firmen und den Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Sie habe es ermöglicht, den Zeitplan einzuhalten und so schnell wie möglich die „unkomfortable Zeit“ in Containern, die aufgrund von Platzmangel übergangsweise als Klassenzimmer herhalten mussten, zu beenden.
Bereits zum vierten Mal beehrte der bayerische Kultusminister, Dr. Ludwig Spaenle, die Stadt Neusäß an diesem Tag mit seinem Besuch. Als Festredner stellte er die besonderen Leistungen der beruflichen Schulen in Bayern heraus, die durch ihr duales Ausbildungssystem eine „organisierte Durchlässigkeit“ und „Bildungsgerechtigkeit in besonderem Maße“ gewährleisteten. Der Meister biete die Grundlage, auch eine akademische Laufbahn einzuschlagen und die Spitzenkräfte mit „mehr brain“ zu versorgen. Mit den Worten „Hier bei Ihnen ist die Zukunft daheim“, wandte sich Dr. Spaenle direkt an das neue BSZ und zeigte sich begeistert.

Ein außergewöhnliches Geburtstagsgeschenk

Abschließend richteten der Erste Bürgermeister, Richard Greiner, der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums, Jürgen Wunderlich, sowie einer der leitenden Architekten, Manfred Felix, Grußworte an die Gäste. Bürgermeister Greiner betonte, dass die Schulstadt Neusäß selbst vom neuen BSZ profitieren werde, da Fachkräfte, vor allem im pädagogischen Bereich, vor Ort gesucht würden. Dass er am Bau einer neuen Schule beteiligt war, sieht Schulleiter Wunderlich als „Privileg für jeden Schulleiter“. Und er hat noch einen besonderen Grund zur Freude: kurz nach seinem Geburtstag wurden die ersten Unterrichtsstunden im neuen BSZ gehalten. Für sein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bedankte sich Wunderlich bei allen Beteiligten, denn „Es kriegt ja nicht jeder eine neue Schule geschenkt.“
Mit einer Segnung und einem Gebet beendeten die Pfarrer Kretschmer und Agnethler den offiziellen Teil der Veranstaltung.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 05.08.2017
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