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Das Füreinander macht den Raum zum Leben aus – In seiner Neujahrsansprache würdigt Bürgermeister Richard Greiner die Leistungen von Neusäßer Bürgern

Raum zum Leben - Darum geht es Neusäß' Erstem Bürgermeister Richard Greiner bei seiner Rede zum Neujahrsempfang
„Was macht eigentlich einen Lebensraum aus, in dem man sich zuhause fühlt, in dem man gut lebt?“ – auf diese Frage gibt Bürgermeister Richard Greiner in seiner Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Neusäß am Sonntag, 14. Januar 2018, Antworten.

Die Stadt selbst stellt die Rahmenbedingungen für die Lebensqualität ihrer Bürger. Als beliebter Wohn- und Wirtschaftsraum setzt Neusäß in der Schaffung von neuen Wohnungen auf eine moderate Stadtentwicklung und, wie Greiner erklärt, „ein organisches, maßvolles Wachstum“. Ein aktuelles Projekt ist die Sanierung und Umwandlung des Altlastengebietes Sailer-Areal, auf dem rund 280 Wohnungen entstehen sollen. Einen raschen Fortschritt strebe die Stadt dieses Jahr auch bei der Neugestaltung des benachbarten Schuster-Areals an, so Greiner. Eine bereits deutliche bauliche Entwicklung sei vor allem im Gewerbegebiet Neusäß-Nord zu sehen, was mit der guten Auftragslage und der Investitionsbereitschaft der Neusäßer Unternehmen zusammenhinge. „Auch wir in Neusäß spüren, dass sich die Wirtschaft im neunten Jahr in einer Hochkonjunktur befindet“, sagt der Bürgermeister. Die Arbeitslosenzahl sei auf einem historisch niedrigen Stand und die Stadt profitiere mit Gewerbesteuereinnahmen von etwa 8,2 Millionen Euro von der guten wirtschaftlichen Lage.

Neusäß als Raum zum Arbeiten muss aber auch Raum zum Lernen sein, da, wie Greiner bemerkt, auch eine gute berufliche Qualifizierung gegeben sein müsse, um eine gute Arbeit zu bekommen. Deshalb ist es für Greiner besonders bemerkenswert, dass Markus Rauberger aus Aystetten seine Ausbildung zum Industriemechaniker bei KUKA Systems mit so großem Erfolg abschloss, dass er sich gegen 20.000 Konkurrenten durchsetzte und die Auszeichnung zu „Deutschlands bestem Azubi“ erhielt.

Dass die Menschen in Neusäß durch ihre Arbeit, aber auch durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihr soziales Engagement die Stadt zu einem Raum zum Leben machen, verdeutlicht Bürgermeister Greiner in seiner Ansprache. Er hebt besonders die Menschen hervor, die sich beispielsweise in den Feuerwehren, den über 130 Vereinen, den Pfarrgemeinden oder der Flüchtlingshilfe verantwortlich für andere zeigen. Einige sozial engagierten Neusäßer erhielten im letzten Jahr Auszeichnungen für ihren Einsatz. Greiner erwähnt unter anderem Renate Flach, die für ihre ehrenamtliche Trauerberatung und die Begleitung von schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen mit dem „Weißen Engel“ vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ausgezeichnet wurde. Hans Jenuwein, der sich ebenfalls um die Unterstützung von unheilbar kranken Menschen verdient macht und Erich Dehler, der seit 10 Jahren ehrenamtlich die Geschäftsführung der Ökumenischen Sozialstation Neusäß-Diedorf-Dietkirch übernimmt, erhielten das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten. Richard Greiner hebt auch den besonderen Einsatz von Stefan Eisenreich hervor. Dieser kam im August 2017 einem 4-jährigen Jungen zu Hilfe, der im Titania nach einem Sprung ins Wasser untergegangen war. Durch eine reaktionsschnelle Herz-Lungen-Wiederbelebung konnte Eisenreich das Kind retten.

Das Freizeitbad Titania hebt sich durch seine Entwicklungen in der letzten Zeit hervor. Das Bad genieße einen hervorragenden Ruf und die neue Außensauna und die neu entstehenden Ruheräume seien in Zukunft Besuchermagnete, so Greiner. Das Titania ist „eine Oase, ein ganz besonderer Lebens- und Freizeitort in Neusäß – ein Raum zum Wohlfühlen“, sagt der Bürgermeister. Somit runden die Angebote zur Freizeitgestaltung in Neusäß den Raum zum Leben ab.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 03.02.2018
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