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CSU Neusäß setzt in Jahreshauptversammlung die Themen der Zukunft | Digitalisierung, Wohnraum, Wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Kinderbetreuung

Mehrere Mitglieder des Ortsverbandes wurden durch den Vorstand geehrt (v.l.): Landrat Martin Sailer, Bürgermeister Richard Greiner, Stefan Schrott, Markus Holzmann, Zweiter Bürgermeister Wilhelm Kugelmann, Otto Schwendner, Ulrich Kugelmann, stellv. Ortsvorsitzender Dr. Markus Bühne, Schatzmeister Karl-Heinz Buckel, Ortsvorsitzender Jörg Roehring, Uwe Hübner, Ullrich Schotte
 
Informationsfahrt zur Mobilitätsdrehscheibe Augsburg

Digitalisierung

Derzeit haben nur zehn Haushalte in Neusäß eine Breitbandrate von weniger als 30Mbit. Für die CSU Neusäß aber kein Grund um sich mit diesem Ergebnis auszuruhen. Die CSU Fraktion hat hierzu bereits beantragt, dass die Stadt Neusäß in die Förderung des neuen „Digitalpakt Bayern“ kommt. Eine schnelle Internetverbindung mit bis zu 100Mbit muss angestrebt werden und gehört im privaten Umfeld nicht nur zum Lebensstandard, sondern ist für Unternehmer oftmals standortrelevant. Ortsvorsitzender Jörg Roehring bekräftigt, dass Neusäß hier immer eine Vorreiterrolle einnehmen soll um auch die nächsten Schritte beim zunehmenden Trend zur Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche zu ermöglichen.

Schaffung von Wohnraum

In der Versammlung konnte Erster Bürgermeister Greiner über die aktuellen Bautätigkeiten berichten. Dass in Kürze auch mit dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses neben dem Ärztehaus an der Hauptstraße begonnen wird, sehen stellv.. Fraktionsvorsitzender Dr. Markus Bühne und Ortsvorsitzender Jörg Roehring als weiteren Schub: „Das stärkt nicht nur unsere bereits gute Versorgung mit weiteren medizinischen Angeboten, es beeinflusst auch die Stadtmitteentwicklung positiv“.

„Die Zahl der genehmigten Bauanträge ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen, meist durch sinnvolle Nachverdichtung zu großer Grundstücke in verschiedenen Stadtteilen. Dazu wurden in den letzten Jahren 12 Bebauungspläne komplett überarbeitet und an die zeitgemäße Bedarfssituation angepasst“, so stellv. Fraktionsvorsitzender Uwe Hübner.

Eine große Chance für Neusäß und einen erheblichen Gestaltungsspielraum für die Entwicklung der kommenden Jahre eröffnet auch die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes. „Eine maßvolle Entwicklung ist hier auch für die CSU Neusäß eine wichtige Leitplanke“, so Ortsvorsitzender Roehring.

Landrat Martin Sailer bewertete in einem längeren Statement die politische Haltung der Neusäßer Stadtpolitik „gerade im Hinblick auf die Universitätswerdung des Klinikums mit all ihren Chancen für den Lebens- und Wirtschaftsraum Neusäß als sehr gut und vernünftig.“

Dass aus der Versammlung heraus auch offen schwierige Themen angesprochen und diskutiert wurden, sah der Landrat positiv. Dass die Verkehrssituation rund um den künftigen Uni-Campus neu geordnet werden muss, sei allen Beteiligten klar. Landrat Sailer und Bürgermeister Greiner versicherten: „Parallel zum Baufortschritt der Gebäude werden wir nichts unversucht lassen, um die Schaffung zusätzlicher Stellplätze, auch mittels Tiefgaragen oder Parkdecks auf dem Campus, zu erreichen“.

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Rahmen des Flächennutzungsplanes kam bei einigen Grundstückseigentümern im Gewerbegebiet Siemensstraße im Herzen von Alt-Neusäß der Gedanke auf, das Gebiet im Zentrum von Neusäß in ein modernes Mischgebiet umzuwandeln. Aus Sicht der CSU Neusäß bietet dies die Perspektive, das Herzstück von Neusäß langfristig weiter zu entwickeln. Dazu braucht es aber ein klares und zukunftsweisendes Entwicklungskonzept, weil zunächst die Zukunft von direkt angrenzenden Unternehmen, welche hier in den letzten Jahren in ihren Betrieb investiert haben und bleiben wollen, städteplanerisch gesichert sein muss. „Zum zweiten müssen für aussiedlungswillige Unternehmen erst alternative Entwicklungsflächen baureif gemacht werden, weil wir die Firmen und die Arbeitsplätze in Neusäß halten wollen“, berichtet Ortsvorsitzender Roehring von der Beschlusslage des Ortsvorstands. Diese Diskussion dürfe auch nicht die Fortschritte bei der Arbeit am neuen Flächennutzungsplan ausbremsen, „die Themen müssen parallel bearbeitet werden“.

Bildung und Kinderbetreuung

Landrat Sailer schildert in der Versammlung auch die erfreuliche Entwicklung des Schul- und Bildungszentrums an der Landrat-Dr.-Frey-Straße. Das Berufliche Schulzentrum ist hier ein wichtiger Schritt in die Zukunftsentwicklung des Areals. Nach der Sanierung des Gymnasiums soll dann auch die Realschule modernisiert und erweitert werden. Zwischen dem Landratsamt und der Stadtverwaltung Neusäß findet derzeit die Abstimmung für ein neues Verkehrskonzeptes für das Schulzentrum statt, um hier die Sicherheit der Schüler zu erhöhen und die Verkehrsflüsse besser steuern zu können. In Sachen Kinderbetreuung ist die Stadt Neusäß sehr gut aufgestellt. Um hier der Entwicklung immer einen Schritt voraus zu sein, werden derzeit in Steppach der neue Kindergarten mit Kinderkrippe gebaut und der Bau einer modernen fünfgruppigen Kindertagestätte in Holzbauweise auf der Obstwiese an der Oskar-von-Miller Straße begonnen.

Der Ortsverband informierte seine Mitglieder in mehreren Veranstaltungen. So konnte bei einem Besuch im „Haus des Sozialen“ im alten Rathaus mit allen Institutionen gesprochen werden. Eine Radtour durch das Schmuttertal mit Besuch einer kleinen aber feinen Westheimer Imkerei zeigte die Vielfalt der Neusäßer Natur auf. Das Thema Straßenbahnlinie für Neusäß wurde im Rahmen einer Fahrt zur Mobilitätsdrehscheibe thematisch angepackt. Eine große Veranstaltung in der Stadthalle mit den Verantwortlichen des Klinikums und der Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät Fr. Prof. Dr. Martina Kadmon zeigte der Neusäßer CSU hier einen guten Eindruck über die Chancen rund um die Universitätsklinik auf. Es konnten auch wieder einige Neumitglieder im Ortsverband aufgenommen werden. Jörg Roehring freut sich, dass es Bürgerinnen und Bürger gibt, welche sich hier aktiv in die politische Arbeit einbringen wollen.
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