„Neusässer Dschungelbuch im Juli auf Bayern-Tournee“

Die Akteure aus Neusäß und Stadtbergen vor der Stadthalle Erding.
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  • hochgeladen von Kulturbüro Neusäß

Die Tanztheateraufführung besaß soviel Pep, war licht- und tontechnisch so raffiniert inszeniert, steckte so voller witziger Ideen, ganz zu schweigen von den ausgeklügelten Kostümen, dass es schade gewesen wäre, die in weiten Teilen professionelle Inszenierung einzumotten. Daher luden die Verantwortlichen Gäste aus nah und fern zur Premiere ein. Auch der erfahrene Theaterprofi und Kulturreferent Horst Brunner aus der Nachbarkommune Stadtbergen, wo Tingreen Jabog ihre Schule betreibt, ließ sich vom Dschungelfieber infizieren. Mitte Juli verwandelte sich der Bürgersaal unter den Händen der Neusässer Techniker und der Tanzschuldekorateure in einen ebenso faszinierenden wie beängstigen-den Dschungel, in dem Mogli in 3 Aufführungen ein Abenteuer um das andere erlebt, bevor er sich von dem Menschenmädchen gefangen nehmen lässt.
Ist der Auftritt in der Region fast schon eine Selbstverständlichkeit, so unternahm die hochmotivierte Truppe Anfang Juli erstmals einen Abstecher in den oberbayrischen Raum. Der Geschäftsführer der Erdinger Stadthalle war von der Premiere so angetan, dass er die Produktion zu sich einlud. Morgens um 5.30 war in Stadtbergen Abfahrt für die 35 Mit-wirkenden. Um 7 Uhr bereits standen die ersten Proben auf der noch größeren Bühne in Erding an. Alles klappte wie am Schnürchen, von langer Hand wohlvorbereitet. Mehrere hundert Kinder aus den Kindergärten und Grundschulen im Landkreis Erding fieberten mit Balu und Mogli, ließen sich vom Elefantengeneral Hati im Gleichschritt kommandieren, tanzten mit den steppenden Geiern und kreischten mit den Affen im King Luis Affenkolonie. Nicht weniger begeistert als die Kinder reagierten die Betreuer aus den Kindergärten und Schulen. Sie äußerten den Wunsch, die mitreißende Dschungelshow auch anderen Klassen vorzuführen. Nun wird eine Wiederaufnahme der Produktion im Frühjahr 2007 angedacht mit einem weiteren Abstecher nach Erding. Die Tiere im Dschungel waren sofort Feuer und Flamme, schließlich macht das Leben im Jagob-Dschungel Spaß. Das Brot der Künstler, der Applaus der Zuschauer, ist eine große Motivation. Aber die stets gute Stimmung in der Gruppe ließ die Kinder die vielen Übungsstunden, die harte Arbeit rasch vergessen, die nötig sind, um ein solches Mammutprojekt auf die Beine zu stellen und dann auch noch auf Reisen zu schicken. Tingreen Jagob erhielt höchstes Lob aus Veranstaltermund: „Eine so motivierte, disziplinierte und begeisterungsfähige Mannschaft zu erleben, die nicht nur Fans des Spitzentanzes, sondern auch coole Jungs aus den Grundschulen im Handumdrehen, in den Phantasiewelt des Dschungels entführt, ist eine Spitzenleistung.“

Bürgerreporter:in:

Kulturbüro Neusäß aus Neusäß

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