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Nachbericht des Kulturamtes zum Stadtfest Stadtbergen 2008

Auf Grund des diesmal fast ausnahmslos guten Wetters verlief das Stadtfest 2008 ohne große Aufregungen und Pannen. Trotz der enormen Anzahl der Festivitäten im kompletten Umland, selbst bei uns in Stadtbergen (Maibaumfeier, Konzert des Männerchores, Partnerschaftsfeiern zum 20-jährigen Jubiläum mit Brie-Comte-Robert,) war das Stadtfest sehr gut besucht.

Von vielen Besuchern wurde gelobt, dass es wieder einmal gelungen ist ein überragendes Angebot für die Kinder zusammenzustellen. Jeden Tag war hier viel geboten (3 Tage Mitmachzirkus der TSG, 2 Tage Spielmobileinsatz, Töpfern, Wundenschminken durch die Johanniter, Torwandschießen, Klettern, Bogenschießen usw.) Ein derartiges Programm gibt es nirgendwo. Das Volleyballturnier und der F-Junioren-Cup (Fußball) verliefen sehr zur Freude der Teilnehmer.

Auch das Open-Air-Programm an den 5 Tagen gefiel ausgezeichnet. Einzelne der auftretenden Gruppen wollen wir nicht herausheben, da das Niveau insgesamt wirklich hoch war. Mit dem Besuch der Jugenddisco am Mittwoch und dem Live-Konzert „City of Rock“ waren wir sehr zufrieden. Dies wird sich weiter etablieren. Wichtig ist dem Kulturamt vor allem, der Jugend neben dem Festzeltbetrieb Alternativen zu bieten.

Etwas muss noch klar herausgestellt werden! Die Jugendlichen, die im vorderen Bereich des Festzeltes auf den Bierbänken stehen, freuen sich ihres noch jungen Lebens und benehmen sich fast ausnahmslos gesittet. Sie tragen neuerdings Dirndl und Lederhosen und es handelt sich überwiegend um Kinder unserer Stadt. Auf dieses Publikum kann man sogar ein klein wenig stolz sein. Nur am Mittwoch kommen seit Jahren sehr viele Junge (um die 16 Jahre) und mehr von Auswärts. Störer sind eher im Barbereich zu orten, die sofort mit Hausverbot belegt werden. Nur so ist ein friedliches Feiern zu gewährleisten. Sicherheitsdienst und Polizei arbeiteten äußerst effektiv. Nach einer Beschwerde wurde für einen bestimmten Bereich noch während des Festes die Hunde- und Ordnungsdienststreifen verstärkt.
Einzelne Vorkommnisse sind bei einem so großen Fest nie zu verhindern. Die Stadt Stadtbergen ergreift jede Gelegenheit, die Sicherheit und Ordnung der Besucher und auch die der Anlieger zu gewährleisten.

Die Gewährleistung der jugendschutzrechtlichen Bestimmungen im Bierzelt stand in diesem Jahr besonders im Focus des Kulturamts. An zwei Tagen wurde testweise minderjährige Jgdl. ab 16 Jahren mit einem Armband gekennzeichnet (Probeaktion Herr Richter und Hans Niedermair). Das Kontrollinstrument erwies sich für die entsprechenden Jugendlichen und die Bedienungen des Festzelts als Volltreffer und wird künftig weiterhin angewendet werden. Der Zelt-Sicherheitsdienst und die Bedienungen verlangen nur einmal den Personalausweis und mit einem nur einmal verwendungsfähigen Armband ist jeder über 16 Jahre sofort auszumachen. Bei den restlichen Jugendlichen im fragwürdigen Alter ist die Ausweiskontrolle nicht mehr aufwendig. Die Jugendlichen selbst und der Jugendschutzbeauftragte vom Landkreis zeigten sich mit dieser Lösung des Problems sehr zufrieden.

Vandalismus beschränkte sich auf kleinere Aktionen. Für das „Zuparken“ im Bereich der Robert-Koch-Straße ist schon eine gute Lösung angedacht, damit unsere nächsten Nachbarn zur Lärmbelästigung nicht noch anderen Ärger tragen müssen. Da teilweise die Autos im Westen bis halb nach Leitershofen geparkt wurden, wäre eine Parkalternative zu überlegen.

Das „Stadtfest“ ist aus dem Stadtberger Programmkalender nicht mehr wegzudenken, besonders wenn es nach der Stadtberger Jugend geht. Das Stadtfest 2008 bleibt auch den Organisatoren, dem Team des Kulturamtes und hoffentlich den meisten Bürgern Stadtbergens und des Umlands in sehr guter Erinnerung.
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