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Märchenstunde im Sinnesgarten

Matthias Fischer (Mitte) spielte zuerst auf seiner Hapi-Drum und begann dann bekannte Märchen zu erzählen
Neusäß: Begegnungshaus im Park in Steppach | „Es war einmal“, so beginnen viele Märchen und erzählen von einer ganz besonderen Welt. Im Rahmen der ersten Bayerischen Demenzwoche sollte das Thema „Demenz“ in den öffentlichen Fokus gerückt werden. Auch der Malteser Hilfsdienst beteiligte sich daran und bot eine Märchenstunde für Jung und Alt an, insbesondere eben auch für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung. Im Garten des Begegnungshauses im Park in Steppach erzählte Sprecherzieher und ehemaliger Rundfunkmoderator Matthias Fischer die drei bekannten Märchen „Aschenputtel“, „Froschkönig“ und „Dornröschen“. So ein Märchen sei eine gute Möglichkeit, dass Großeltern und Enkelkinder etwas gemeinsam erleben. „Besonders Demenzerkrankte können sich oft nicht mehr lange konzentrieren, doch bei einem so bekannten Text finden sie wieder in den Verlauf der Erzählung und können einfach anknüpfen“, erklärt Susanne Musiol. Sie ist die Ansprechpartnerin der Fachstelle für pflegende Angehörige im Sozialraum Augsburg Süd. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Stephanie Daiber unterstützen sie betroffene Familien ihren Alltag zu bewältigen. Bei Personen mit Demenz, das Wort kommt von „demens“ und bedeutet „ohne Geist“, lässt die geistige Leistungsfähigkeit nach und es kommt zu Verhaltensauffälligkeiten verschiedener Ausprägung. Diese Menschen brauchen viel Verständnis und ein fürsorgliches Umfeld.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 02.11.2019
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