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Gesunde Ernährung! Die Baywa-Stiftung unterstützt den Täfertinger Schulgarten

Das Werk ist vollendet: Alle Gartler sind begeistert über die beiden großen Hochbeete, die sie im Täfertinger Schulgarten angelegt haben. (Foto: Klaus Utzni)
 
Insgesamt vier Meter lang sind die massiven Hochbeete, die mit Erde, Humus und Mist befüllt wurden. (Foto: Klaus Utzni)
Neusäß: Täfertingen | Damit Kinder wissen, wie Kohlrabi schmecken
Gesunde Ernährung Die Baywa-Stiftung unterstützt den Täfertinger Schulgarten – Zwei Hochbeete gemeinsam angelegt

Täfertingen. Es gibt Kinder, die kennen Gewürzkräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei nicht einmal beim Namen. Und sie wissen nicht, wie eine Gurke oder eine Bohne wächst. Es gibt aber auch Grundschüler, die erkennen Gewürze am Geruch, die pflanzen und ernten Artischocken, graben Kartoffeln aus und pflücken reife Tomaten von den Stauden. Solche Kinder gehen in Täfertingen zur Schule. Denn dort wird seit Jahren zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein ein Schulgarten gehegt und gepflegt. Dieser Garten steht künftig im Mittelpunkt des Projekts „Gemüse pflanzen, Gesundheit ernten“ der BayWa-Stiftung, das vom Bayerischen Kultus- und vom Ernährungsministerium unterstützt wird. Am Samstag startete das Projekt mit einem Aktionstag, an dem zwei große Hochbeete angelegt und bepflanzt wurden.
Mit einem vierstelligen Betrag hat die BayWa-Stiftung den Täfertinger Schulgarten neu ausgerüstet, Material für die Hochbeete, Schubkarren, Spaten, Gabeln und sonstige Gartenwerkzeuge spendiert. Der Neusässer Bauhof hob eine Grube aus, lieferte Erde und Humus an. Eltern, Schüler, Lehrer und Helfer des Gartenbauvereins sowie ein Team der Stiftung werkelten fleißig unter der Anleitung von Bernhard Frey, dem Fachberater des Landratsamtes. Die Holzbauteile für die beiden zwei Meter langen und einen Meter breiten Hochbeete wurden zusammengeschraubt, dann mit Kompost, Pferdemist, Erde und Humus befüllt. Und zum Finale durften die Buben und Mädchen zusammen mit Bürgermeister Hansjörg Durz die ersten Setzlinge – Kohlrabi und Salat – pflanzen.
Das Neusässer Stadtoberhaupt lobte das Gemeinschaftswerk: „Es ist Klasse, wie Schule, Eltern, Gartenbauverein und die Stiftung zusammen arbeiten, damit Kinder aktiv lernen, wie man Gemüse pflanzt, wie es wächst und es dann selbst ernten können. So bekommen sie einen direkten Bezug zur Natur“. Für Bernhard Frey vom Landratsamt ist es „sehr wichtig“, dass Kinder den Umgang mit Pflanzen lernen und Zusammenhänge in der Natur begreifen. Schulleiter Ulrich Hierdeis und Marlies Utzni, Vorsitzende des Gartenbauvereins, bedankten sich am Ende bei allen Helfern und bei der Stiftung für die großzügige Unterstützung. „Es hat allen großen Spaß gemacht“.

Die beiden Hochbeete werden künftig von den 25 Kindern der 1. Klasse mit ihrer Lehrerin Monika Müller betreut. BayWa-Projektmanagerin Katharina Montag sicherte eine langfristige Zusammenarbeit zu. „Beim gemeinsamen Garteln soll bei den Schülern die Freude und Begeisterung für frisches Obst und Gemüse sowie für eine gesunde Ernährung geweckt werden. Außerdem lernen die Kinder, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen“. Am BayWa-Projekt nehmen in Bayern lediglich sechs Schulen sowie eine in Erfurt teil. Die Stiftung engagiert sich im Übrigen weltweit für Bildung und Ernährung von Kindern, für Energie- und landwirtschaftliche Projekte. (Klaus Utzni)
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 04.05.2013
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