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Die Dunklen“ haben auch helle Seiten - Bekannter Autor Ralf Isau liest im Justus-von Liebig-Gymnasium

Förderverein Justus-von-Liebig-Gymnasium.
Er erzählt Geschichten, „die mich selbst fesseln, schreibe über Themen, die ich für wichtig halte. Vieles in meinen Romanen mag fantastisch anmuten, doch wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird Wunder entdecken, die sehr viel größer sind als die Phantasiegebilde irgendeines Schriftstellers. In diesem Sinne begreife ich meine Phantastik als Brücke zu den Wundern der realen Welt.“ Und damit trifft der Buchautor Ralf Isau genau den Nerv seiner großen Fangemeinde.

Dass der Verfasser von mehr als einem Dutzend Romane für junge und erwachsene Leser, die in zwölf Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden sind, dazu auch phantastisch vorlesen kann, bewies er bei einem zweitägigen Gastspiel am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß. Lebhaft und mit entsprechender Betonung fesselte er sowohl die erwachsenen Zuhörer, die sich auf Einladung des Fördervereins am Dienstagabend in der Kleinen Aula der Schule eingefunden hatte, als auch einen Vormittag später die Schüler der Mittelstufe.

Der 51-jährige Isau, der in der Nähe von Ludwigsburg lebt, las aus seinem neuesten Werk „Die Dunklen“, einem facettenreichen Roman, der natürlich auch helle Seiten hat und Fiktion mit (historischen) Tatsachen mischt. Typisch für diesen Autor, der seine Arbeiten gerne als Phantagone bezeichnet: Romane, in dem jeder Leser eine andere Mischung verschiedener literarischer Formen oder Gattungen erblickt. Hier geht es um eine interessante Frau, deren Gehirn Töne für sie sichtbar macht. Während eines Konzerts tauchen vor ihrem inneren Auge auf einmal nicht nur wie gewohnt Farben und Formen auf – plötzlich sieht sie eine geheimnisvolle Botschaft, in der von »Farbenlauschern«, einer »Purpurpartitur« und einem geplanten Mordanschlag die Rede ist.

Wie die spannende mörderische Liebes-Geschichte über die französische Pianistin Sarah d’Albis, die als Nachfahrin des romantischen Klaviervirtuosen und Komponisten Franz Liszt gilt, weitergeht, wollten viele Leser wohl gerne wissen: Der Bücherstand war nach Ende der Lesung ebenso umlagert wie der Autor selbst, der die ihm vorgelegten Ausgaben fleißig signierte.

Weitere Informationen:
Förderverein des Justus-von-Liebig-Gymnasiums e. V.
Landrat-Dr.-Frey-Str. 4
86356 Neusäß
Tel. 0821- 24 64 10 (Sekretariat)
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