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Die neue Sauna kommt: Spatenstich für die neue Außensauna im Titania-Bad in Neusäß – Die Fertigstellung ist für Herbst 2017 geplant

Spatenstich (v.l.): Architekt Gottfried Mair (Frech & Mair), 1. Bürgermeister Richard Greiner, 2. Bürgermeister Wilhelm Kugelmann, Christian Hofbeck (Teamleiter Badewelt & Saunabetrieb Titania), Jana Freymann (Betriebsleiterin Titania) und Thomas Meier (Geschäftsführer GMF) auf dem Gelände der neuen Außensauna
Gute Nachrichten für Saunafans: Der Neubau des Saunahauses im Titania-Bad in Neusäß hat begonnen. Auf rund 250 Quadratmetern entstehen neben einer neuen Aufgusssauna in Holzhausoptik ein Ruheraum, zusätzliche Duschen sowie ein Eisbrunnen. Mit dem symbolischen Spatenstich markierten Vertreter seitens des Bades und der Politik sowie der Architekt den Beginn der Arbeiten. 1,1 Millionen Euro sind für das Bauprojekt veranschlagt, das zu gleichen Teilen über ein Darlehen der Stadt Neusäß sowie über die Sportstätten Neusäß GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt, finanziert wird. Die Fertigstellung ist für Herbst dieses Jahres geplant.

Der Grund für die Erweiterung ist ein erfreulicher: Das Bad wird sehr gut angenommen, insbesondere Saunagänger zieht es ins Titania. 2016 kamen mit 260.000 Gästen weitaus mehr als die zu Beginn des Jahres prognostizierten 217.000 Besucher, informierte Bürgermeister Richard Greiner. Insbesondere in die Saunalandschaft zog es rund 120.000 Besucher und damit 20 Prozent mehr als erwartet. Der Trend setzt sich in diesem Jahr fort: Kamen 2016 von Januar bis März 40.918 Gäste, waren es 2017 im gleichen Zeitraum mit 40.980 etwas mehr Besucher – und das trotz des ungewöhnlichen warmen Wetters. Für Greiner ein eindeutiges Signal, dass die Qualität im Titania stimmt und die Gäste sich wohl fühlten. Das Einzugsgebiet ist weit gefasst: Bis zu 70 Kilometer Anfahrtsweg nehmen die Besucher auf sich. Hauptzielgruppe des Bades seien vor allem Senioren und Familien.

Für letztere wurden vor gut zwei Jahren neue Tarife eingeführt, bei denen sie weniger Eintritt zahlen – eine Maßnahme, die sehr gut angenommen wurde. Mit der neuen Sauna wird jetzt ein „lang projektiertes Projekt“ gestartet, das das „Titania aufwerten soll“. Insbesondere die Aufgüsse erfreuen sich großer Beliebtheit. Bei großem Andrang käme es schon mal zu Wartezeiten von bis zu einer Viertelstunde. Der Grund: Das Nutzerverhalten hat sich in den letzten Jahren geändert. Während vor 15 Jahren Besucher ihren Aufenthalt im Bad mit einem kurzen Besuch in der Sauna abschlossen, bedeutet der Saunagang für viele heute „Urlaub vom Alltag“, so Greiner. Damit soll ab Herbst Schluss sein: Die neue Sauna bietet 90 Plätze auf rund 75 Quadratmetern. Dazu kommen 30 zusätzliche Liegeplätze im Ruheraum, der ebenfalls um die 75 Quadratmeter umfassen wird.

Während der Bauarbeiten geht der Betrieb im Titania wie gewohnt weiter. Ein Bauzaun dient als optischer Sichtschutz, so dass die Gäste der bestehenden Saunalandschaft sich nicht von den Bauarbeitern gestört fühlen müssen. Auch darüber hinaus wird sich an anderen Stellen im Titania etwas ändern: Neben der Umgestaltung des Gastronomiebereichs wird es optische Veränderungen geben. Mithilfe einer Innenarchitektin soll eine „einheitliche Farb- und Formsprache“ das Erlebnisbad aufwerten, informierte Betriebsleiterin Jana Freymann.
Seit Oktober 2013 gehört das Titania der Stadt Neusäß. Kurz zuvor musste das Bad wegen eines Legionellenbefalls geschlossen werden. Um das Vertrauen der Besucher wieder zu gewinnen, übernahm die Stadt selbst das Bad, das sich seitdem wieder auf Erfolgskurs befindet.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 06.05.2017
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