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Ehrung der Jubilare der Freiwilligen Feuerwehren Neusäß

Menschen zu ehren, die für andere da sind „ist nur recht und billig“. Mit diesen Worten beschrieb Landrat Martin Sailer die Jubilarehrung der Feuerwehren in der Neusässer Stadthalle. 20 Feuerwehrmänner wurden insgesamt für ihr langjähriges Engagement und ihren aktiven ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet. Neun Feuerwehrmänner mit dem Ehrenzeichen in Silber für ihren 25-jährigen Einsatz und sechs Feuerwehrmänner für ihre 40jährige Tätigkeit mit dem Ehrenabzeichen in Gold. Des Weiteren gab es drei Ehrungen für ausgeschiedene FFW-Kommandanten sowie zwei für Feuerwehrdienstleistende, die aufgrund ihres Alters aus den aktiven Reihen der Floriansjünger ausscheiden.
Während die Ehrung für Bürgermeister Hansjörg Durz und Landrat Martin Sailer in ihren Funktionen als erster Neusässer Bürgermeister und Landrat eine Premiere war, handelte es sich für Georg Anzenhofer um die letzte Ehrung als Kreisbrandrat. Sein Dank ging an alle Feuerwehrleute, die er in den letzten Jahrzehnten betreuen durfte und er versprach auch in Zukunft zu solchen Anlässen wieder nach Neusäss zu kommen. „Diese Ehrung ist im Landkreis einmalig“, sagte Anzenhofer und stellte in seinem Grußwort das Wesen der Feuerwehr heraus: „Wir die Feuerwehr brauchen keine großen Schlagzeilen, wir brauchen jeden einzelnen, der uns hilft, der bei uns dabei ist. Wir sind gemeinsam dafür da, Hilfe zu leisten.“
Eine wichtige Aufgabe, deren Bedeutung für die Allgemeinheit Bürgermeister Hansjörg Durz betonte. „Ihr Einsatz für die Gesellschaft, bei dem nicht nur die Gesundheit, sondern sogar das Leben auf dem Spiel stehen kann, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Beweis von Mut und Engagement, für das man gar nicht genug danken kann.“ Dem konnte sich Landrat Martin Sailer nur anschließen und versprach für die Anliegen der Feuerwehr „ein offenes Ohr zu wahren“.
Darüber hinaus wurden zum ersten Mal Firmen mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet, die sich maßgeblich für die Feuerwehr einsetzen. Dazu gehören dieses Jahr die Firma Dictator sowie das Unternehmen Thaler und der Gasthof Schuster. Die Firma Dictator hat in den vergangenen Jahren den Löschmeister Franz Huber bei den verschiedensten Gelegenheiten vom Dienst freigestellt, damit er seinen Aufgaben nachkommen konnte. Die Firma Thaler wurde vor allem wegen ihres Einsatzes bei Hochwasser ausgezeichnet, bei dem sie Material, Personal und Gelände zur Verfügung stellt, um zum Beispiel die notwendigen Sandsäcke zu füllen. Der Gasthof Schuster kümmert sich bei Tag und Nacht um die Verpflegung der Feuerwehrleute, wenn sie im Einsatz sind.
Wir gratulieren allen Ausgezeichneten und bedanken uns für die viele Zeit, die sie zum Wohl der Allgemeinheit opfern!

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Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens
Ehrung ausgeschiedener Feuerwehr-Kommandanten
Verabschiedung aus dem aktiven Feuerwehrdienst wegen Erreichen der Altersgrenze


vorne von links nach rechts:
Dekan Karl Freihalter, Peter Weber (Hainhofen, 40 Jahre), Johann Seitz (Hainhofen, 40 Jahre), Franz Wiedemann(Täfertingen, 40 Jahre), Horst Metzger (Täfertingen, 25 Jahre), Christian Schreiegg (Täfertingen, 25 Jahre), Dr. Ulrich Kugelmann (Westheim, ehem. 2. Kommandant), Thorsten Bumann (Neusäß, 25 Jahre), Markus Schregle (Hammel, ehem. 2. Kommandant), Kreisbrandinspektor Herbert Wiedemann
Kreisbrandrat Georg Anzenhofer, Landrat Martin Sailer

hinten von links nach rechts:
Anton Schmid (Täfertingen, 40 Jahre), Bernhard Ost(Täfertingen, 25 Jahre), Roman Metzger (Täfertingen, 40 Jahre),
Andreas Frey (Westheim, Altersgrenze), Franz Durner(Hainhofen, 25 Jahre), Matthias Strobel (Steppach, 40 Jahre),
1. Bürgermeister Hansjörg Durz, Frank Lattke (Neusäß, 25 Jahre), Kreisbrandmeister Jürgen Breu



Nicht anwesend:
Rainer Kuchenbaur (Neusäß, 25 Jahre)
Alfons Leinauer (Ottmarshausen, 25 Jahre)
Roland Mauke (Westheim, Altersgrenze)
Robert Polla (Hammel, ehem. 1. Kommandant)
Peter Sethmacher (Ottmarshausen, 25 Jahre)
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 15.12.2009
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