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Erneuter Auslandseinsatz der Wasserwacht Steppach in Marokko

Die Wasserwacht Steppach in der Ferne.
Kenitra (Marokko): Mehdia |

Zum wiederholten Male unterstützen Ausbilder der Wasserwacht Steppach die Landeslehrgruppe des Marokkanischen Roten Halbmondes bei der Ausbildung von Rettungsschwimmern.

Bereits seit 2015 betreut der Wasserwacht Bezirksverband Schwaben eine intensive Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Marokkanischen Roten Halbmond (Croissant-Rouge marocain (CRM)). Im Zuge dieser Zusammenarbeit wird in Marokko eine qualifizierte Landeslehrgruppe für die Aus- und Weiterbildung von Rettungsschwimmern aufgebaut.

Unter der Leitung von Günther Geiger (Leiter des Kompetenzzentrums für Internationale Arbeit im Bayerischen Roten Kreuz) wurde dieses Jahr vom 2. bis 8. Juli 2018 ein großes Arbeits-Team nach Mehdia (Marokko) entsandt. Neben Madita Lang (stv. Landesvorsitzende der Wasserwacht Bayern), Wolfgang Piontek (Vorsitzender der Wasserwacht Schwaben), Marcus Kern (Beauftragter Wasserwacht BV Schwaben) und Brigitte Schulan (Ausbilderin Schwimmen) waren dieses Jahr Magdalena Zehendner (Ausbilderin Schwimmen) und Lukas Graus (Kreisjugendleiter des KV Augsburg-Landes) von der Wasserwacht Steppach im Team vertreten.

Weiterentwicklung des arabischen Schwimmausbildung-Leitfadens

Die Ausbilderinnen für den Fachbereich „Schwimmen“ Brigitte Schulan und Magdalena Zehendner arbeiteten unter Hochdruck mit Hassan El Himez an der Weitentwicklung des im letzten Jahr begonnenen arabischen Leitfadens für die Schwimmausbildung in Marokko, während Lukas Graus (Ausbilder Rettungsschwimmen) und der Rest des Teams die Kompetenzen im Rettungsschwimmen weiter ausbauten.

Anspruchsvoller Trainingsplan

Für die 16 Teilnehmer der Roten Halbmond Organisation (Croissant-Rouge marocain (CRM)) standen in diesem Jahr insbesondere das Schnorchel-Schwimmen, die Schulung von Befreiungsgriffen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Teams im Fokus der herausfordernden Trainingswoche. Der Tagesablauf war klar strukturiert und begann jeden Morgen um 06:45 Uhr mit einer Pool-Einheit, danach folgte ein intensives Training im Atlantik sowie theoretischer Input und schloss schließlich spätabends mit Übungen im Pool ab. In den modularisierten Trainingseinheiten wurde in Kompetenzgruppen gearbeitet, um in der begrenzten Zeit möglichst viele Planziele erreichen zu können.

Wiedersehen in Deutschland

Ende Juli 2018 werden die vier Leiter der Marokkanischen Lehrgruppe (Hassan El Himez, Mohamed Hajjaj, Hamid Azzizi, Mohammed Ajbari) der Wasserwacht Bayern einen Besuch abstatten, um vor Ort weitere Möglichkeiten des Wasserrettungsdienstes kennen zu lernen und bei diesen zu partizipieren. Dabei wird es am 30. Juli bei einem gemeinsamen Schwimm-Training mit der Wasserwacht Steppach auch zu einem Wiedersehen mit den beiden (Marokko-)Ausbildern Tobias Neubaur und Michael Stegmüller von der Wasserwacht Steppach kommen. Auch in Zukunft ist ein weiterer Ausbau dieser besonderen internationalen Beziehung geplant.

(Magdalena Zehendner und Lukas Graus)
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 04.08.2018
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