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Balsam für die Seele

Josef Schneider genießt eine Fußreflexzonenmassage.
„So bin ich noch nie gewaschen worden.“ Worte wie die eines 94-jährigen Bewohners oder „Ich fühle mich glatt 5 Jahre jünger.“ einer Bewohnerin, nach dem Wohlfühlbad im Pflegeheim am Lohwald hört Ursula Meiershofer aus Neusäß immer häufiger. Ein neu eingerichteter Raum, um Wellness im Pflegeheim anbieten zu können, ist im Jahre 2008 entstanden. Hier erinnern sich u.a. Demenzkranke an vergangene Zeiten – „ich bin so gerne im Meer geschwommen“, „ein Bad mit meinem Ehemann bei Kerzenschein“, „die Rosen im eigenen Garten“ – und dabei kann sich u.a. einer ausgiebigen Kopfmassage hingegeben werden. Sogar eine Whirlpool-Funktion und Licht ist in der höhenverstellbaren Badewanne integriert. Dank der medizinischen Hilfsmittel sind die Bäder und Massagen auch für Hilfebedürftige, Rollstuhlfahrer und sogar Bettlägerige möglich. Da das Pflegeheim eine großzügige Spende erhielt, ist es möglich, jedem Bewohner mit einem Wellness-Gutschein eine Freude zum Geburtstag zu machen. Senioren, die noch zu Hause wohnen, dürfen diese Einrichtung natürlich – nach Terminabsprache mit Ursula Meiershofer – auch in vollen Zügen genießen.
Die examinierte Krankenschwester hat über die Jahre ihr Interesse zu alternativen Heilmethoden, Musik und Pflege miteinander verbunden. „Es ist ein Genuss und meine Herzensangelegenheit, Menschen ein wenig Abwechslung in den Alltag zu bringen.“ So geht sie in private Haushalte und das Pflegeheim, um mit ihren Wohlfühlbehandlungen unter anderem pflegebedürftige Menschen zu berühren – nicht nur körperlich, sondern auch auf der Herzens- und Gefühlsebene – mit Fußreflexzonenmassage, speziellen Körperstreichungen, Klangschalenmassagen, Reiki, kleine Meditiationen/Fantasiereisen untermalt von Klängen, Aromaölen und Gesang.
Aufgrund der großen Nachfrage nach medizinischer Fußpflege, absolvierte Frau Meiershofer Anfang 2009 dafür erfolgreich eine Ausbildung und bietet diese nun auch an.
In ihren eigenen Behandlungsräumen zu Hause findet jeden Monat ein sogenanntes Klangbad statt. Das ist eine Gruppenarbeit mit 7-10 Personen, wobei die zur Verfügung gestellten Klangschalten nach kurzer Einführung selbst gespielt, gehört und gefühlt werden. Mit den Klangschalen sind auch Kinder sehr zu begeistern. So entsteht z. B. ein spontanes Konzert für die restliche Gruppe.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 24.06.2009
1 Kommentar
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Nicole O. aus Steinheim | 16.06.2009 | 21:20  
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