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Innovative Zahlungsringe: Geographie wächst weiter

In den letzten Jahren gewinnt bargeldloser Zahlungsverkehr weltweit zunehmend an Beliebtheit – das schafft wiederum die Notwendigkeit für die Erfindung spezieller Gadgets, die den Zahlungsverfahren für Waren und Dienstleistungen vereinfachen sollen. Eine der modernsten Lösungen hier sind die sogenannten Zahlungsringe. Die einzigartige kontaktlose Zahlungstechnologie erobert schnell die Welt – zum Beispiel hat in diesem Jahr die Moskauer Kreditbank in Kooperation mit Visa die Einführung von Zahlungsringen in Russland offiziell angekündigt. Dies ist der erste Massenumsatz von Gadgets auf dem russischen Markt.

Mit dem globalem Trend Schritt halten

Der Markt für kontaktlose Zahlungsmittel nimmt weltweit Fahrt auf, damit entspricht also die Einführung von Zahlungsringen in Russland für Mainstream-Verbraucher völlig diesem globalen Trend. Laut einer Analyse von Research Nester werde der geschätzte Wert des Marktes für tragbare Zahlungsgeräte 2024 auf $52.5 Mrd. im Vergleich zu $16.2 Mrd. im Jahr 2016 ansteigen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland betrug der Anteil der Einkäufe über das Bezahlsystem kontaktlos mit Karten, mobilen Geräten und tragbaren Gadgets 45 Prozent, berichtet die Pressedienst von Visa.

“Heute sind wir uns bewusst, dass das Interesse der modernen Gesellschaft an stilvollen und technologischen Gadgets jeden Tag wächst“, sagt Alexei Kossjakow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Moskauer Kreditbank. „Der Ring ist genau das Produkt, das es ermöglicht, tägliche Einkäufe noch bequemer zu machen und gleichzeitig im Trend und Rhythmus der modernen Stadt und Technologie zu sein“, fügt er hinzu.

Visa betrachtet den russischen Markt als vielversprechend und hat große Pläne für den Ausbau kontaktloser Zahlungen im Land: „Visa will dem russischen Verbraucher innovative Lösungen für schnelle, einfache und sichere bargeldlose Zahlungen bieten – egal ob mit Ringen, Armbändern, mobilen Geräten oder sogar Autos, die zu kontaktlosen Bezahlgeräten werden können“, informiert Visa-Pressestelle.

Der beste Anreiz für Millenials

Die kontaktlosen Zahlungsmethoden ziehen vor allem Millenials an. Laut einer Studie von Visa, die im Vereinigten Königreich durchgeführt wurde, werden die meisten kontaktlosen Zahlungen (76%) von Personen zwischen 18 und 35 Jahren geleistet. Vor allem sind junge Menschen von der Schnelligkeit und Einfachheit des Zahlungsverfahrens angelockt: mit einem Zahlungsring genügt es, einfach die Hand ans Terminal zu legen.

„Telefone und Karten können verloren gehen oder liegen gelassen werden“, kommentiert Alexei Kossjakow. „Der Ring befindet sich immer am Finger, er wird vom Kunden nach Größe ausgewählt. Die Chance, einen Zahlungsring zu verlieren, ist genauso gering wie mit einem Ring mit Edelsteinen oder einem Verlobungsring“.

Wie sicher?

Trotz der wachsenden Popularität von kontaktlosen Zahlungen bestehen weiterhin Bedenken über die Sicherheit dieser Service. Insbesondere sehen die Benutzer die Gefahr, dass die Kartendaten eingelesen und von Betrügern genutzt werden können. Allerdings ist es eigentlich fast unmöglich, solche betrügerische Absichten in die Praxis umzusetzen. Laut Nicola Hussey, Direktorin für Kommunikation in UK Finance (Fachverband für den Bankensektor und Finanzdienstleistungen in Großbritannien) gebe es im Land keine Aufzeichnungen, wonach ein Betrüger Geld mit der Karte eines anderen Inhabers abheben konnte, indem er ein Lesegerät an die Karte (oder ein Gadget) auf der Straße oder in öffentlichen Verkehr anlegte.

Darüber hinaus wird der Betrüger in keinem Fall in der Lage sein, diese Informationen für eine Online-Bezahlung zu verwenden, da es unmöglich ist, CVV2 – den dreistelligen Kartenüberprüfungswert – kontaktlos einzulesen. „Mit dem Scannen einer Karte kann man nur ihre Nummer und das Ablaufdatum herausfinden. Mit demselben Erfolg kann der Betrüger diese Information einfach auf der Vorderseite der Karte sehen“, sagte der Pressedienst von UK Finance. „Kein Gerät kann den Sicherheitscode einlesen, der auf der Rückseite steht. Gleichzeitig erfordert die überwiegende Mehrheit der Online-Shops, diesen Sicherheitscode sowie andere Details über die Karte einzugeben, um eine Bezahlung online durchzuführen.

Nach Angaben von UK Finance investieren heute Unternehmen, deren Aktivitäten mit dem Finanzbereich verbunden sind, darunter auch solche großen internationalen Banken wie die Moskauer Kreditbank, massiv in Sicherheitssysteme, um ihre Kunden vor illegalen Handlungen zu schützen. Im Jahr 2017 verhinderte es Kartenbetrug in Höhe von £984,9 Mio.
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