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Burgenlandgymnasium - Die Bühnenstürmer - "An einem Donnerstag"

  Ja was geschah eigentlich an einem Donnerstag auf dieser Klassenfahrt?
Obwohl der Genuss von Alkohol strikt verboten war wurde ausgiebig Party mit Alkohol gefeiert.
Um Freundschaft ging es bei den Jugendlichen so gar nicht. Das sagen hatten diejenigen welche über ausreichend Geld verfügten. Doch auch nur wer reiche Eltern hatte und sich alles erlauben konnte sowie Paul, alias Franz Lange.

Nicht so Coco, gespielt von Nelly Heimbach, sie wollte eigentlich nur dazu gehören in der Klasse und hat deshalb alles versucht von den anderen geachtet zu werden.
Doch das sollte ihr nicht vergönnt sein. Im Gegenteil unter den Jungs wurde sogar gewettet, wer sich den ersten Kuß von Coco holt. Anführer war wie immer Paul..

Auch eine Freundin hatte sie unter den Mädchens nicht. Als Freundin wollte sie keine so recht haben man machte sich einfach nur über sie lustig.
Doch Coco ließ sich trotz allem nicht unterkriegen. Sie ging sogar soweit, dass sie Vergehen ihrer Mitschüler auf sich nahm, also die anderen geschützt hat. Trotzdem wollte keiner mit ihr befreundet sein. Doch das sollte sich ändern.

Eines Nachts als alle schliefen, lief sie so kurz nach Mitternacht zum alten Schuppen, um dort Paul zu treffen. Mit Paul gab es aber Streit weil Coco ihn aufforderte seinen Eltern zu sagen, das er gestohlen hatte, jedoch sie die Tat auf sich genommen hat um ihn zu schützen.
Doch Paul lehnte strikt ab. Was geschah dann ? War der Streit eskaliert? Coco jedoch war verschwunden, keiner hatte sie gesehen und Paul erschien mit einer Wunde am Kopf.

Jetzt ging es nur noch um Coco, welche an einem Donnerstag gestorben war.

Diese Nachricht überbrachte den Jugendlichen eine Kommissarin, gespielt von Sarah Einzel. Sie teilte ihnen mit das man Coco am Schuppen mit zerrissener Kleidung tot aufgefunden hat. Fremdeinwirkung war nicht auszuschließen.

Obwohl die Bestürzung über diese Nachricht groß war so konnte man bei den Jugendlichen keine Trauer erkennen. Als wenn es diese Person nicht gegeben hat.

Zu klären war nun die Schuldfrage ? Wer hat es getan und warum ? Doch jeder wies die Schuld von sich und bezichtigte den anderen der Tat. Doch Trauer zeigte keiner der anwesenden Jugendlichen.
War sie für alle in der Klasse nur ein notwendiges Übel gewesen ? Keiner hatte nach ihren Aussagen die Absicht gehabt Coco etwas anzutun. Doch war es auch so ?

Auch der nette Sportlehrer Niklas, gespielt von Tom Schapik, welcher als Gruppenleiter fungierte und sogar ein Verhältnis mit Coco hatte, obwohl sie eine Schutzbefohlene war.

Die Kommissarin meinte das nach den bisherigen Erkenntnissen eigentlich jeder einen Grund gehabt hätte sie zu töten, denn warum sonst bedauert niemand ihren Tod.

Doch wer hat sie nun wirklich getötet ?

Keiner so Coco selbst, denn sie war nicht tot, es war alles nur inszeniert. Warum, erklärt sie nun selbst. In ihrer Klasse hat sie sich nie wohlgefühlt. Jeder suchte nur seinen Vorteil und wäre dabei über Leichen gegangen. Eine Vorzeigeklasse mit nur Musterschülern.

Doch so war es nicht wirklich, denn Coco sagt nein. Alle hatten sie nur benutzt um an ihr Ziel zu kommen
.
Sie wollte doch eigentlich nur dazu gehören, doch das hatte man ihr verwehrt.
Nicht mal wo sie wohnt wusste einer, denn besuchen wollte man sie auch nicht, trotzt Einladung.
Alle dachten nur schlecht von ihr. Doch so war sie nicht. Mit dieser Aktion wollte sie allen Beteiligten nur die Augen öffnen und zeigen wie sie wirklich war und das hat sie auch geschafft, mit Unterstützung von Freunden.

Alles war also nur gestellt, auch die Kommissarin. Der Klasse hatte sie damit einen deftigen Denkzettel verpasst. Hat sie aber auch gebraucht. Coco zieht nun mit ihren Eltern in eine andere Stadt und sie ist bereits auf dem Weg dorthin.

Doch mal ehrlich, sieht die Realität nicht genauso aus? Wird nicht mancher ausgebremst nur weil er nicht mithalten kann was sein Äußeres betrifft und er auch nicht über viel Geld verfügt.
Aber vielleicht hat dieses Theaterstück zum Nachdenken angeregt und was ehrliche Freundschaft bedeutet.

Wieder einmal haben alle „Bühnenstürmer“ vom Burgenlandgymnasium Laucha ihr Bestes gegeben und sich intensiv auf ihre Rollen vorbereitet, denn alles hat wie immer reibungslos geklappt und sie haben wieder einmal bewiesen was so alles in ihnen steckt
.
Doch was wären sie alle ohne unsere Dolores Pfeifer, welche das Manuskript geschrieben und die Regie geführt hat. Ihr gebührt deshalb ein besonderes Dankeschön und mögen ihr noch viele tolle Ideen einfallen.

Auch die Versorgung der Gäste mit Speisen und Getränken war wieder sehr gut organisiert.
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