Hotel Zur Alten Schmiede wird mit dem Siegel der Initiative ServiceQualität ausgezeichnet

  Naumburg (Saale): Hotel Zur Alten Schmiede | 3. Oktober 2010


Persönliche Betreuung jedes Gastes spielt große Rolle

Hotel Zur Alten Schmiede wird mit dem Siegel der Initiative ServiceQualität ausgezeichnet

Das Naumburger Hotel Zur Alten Schmiede wird mit dem Siegel der Initiative ServiceQualität ausgezeichnet. Als einziges Hotel der Stadt darf es dann mit diesem Prädikat werben: „Wir haben viele Mitbewerber und wollen uns stärker von anderen Gastgebern abheben“, sagt Nancy Höhne, die das Zertifizierungsverfahren maßgeblich begleitet hat. Sie wird das Qualitätssiegel am 6. Oktober in Quedlinburg mit dem Hotelleiter Enrico Beyer von Staatssekretär Thomas Pleye (Wirtschaftsministerium) entgegennehmen. Anlass ist der Qualitätstag der Initiative ServiceQualität, die von der Europäischen Union und vom Land gefördert wird.

„Die Gästewünsche werden immer vielfältiger und die Ansprüche höher. Die persönliche Betreuung jedes einzelnen Gastes spielt dabei eine große Rolle“, so Nancy Höhne weiter. Es gehe darum, mit dem Gast ins Gespräch zu kommen und seine Bedürfnisse zu erkennen: „Es reicht nicht, einfach nur die Bestellung des Restaurantgastes aufzunehmen. Die Bedienung sollte sich vorstellen, Gerichte empfehlen oder erklären, was auf der Karte steht.“ Ein Hotelgast sei natürlich auch Tourist und habe Fragen zur Stadt, die jeder Servicemitarbeiter beantworten können sollte. „Das ist in der Hetze des Alltags nicht immer so einfach umzusetzen“, so Nancy Höhne weiter. Mit Blick auf das Q-Siegel habe sie mit ihrem Team an dem hohen Anspruch aber schon hart gearbeitet und sei auf einem guten Weg.

Voraussetzung für die Zertifizierung war eine umfassende Prüfung des hauseigenen Services, der für die Gäste in vielerlei Hinsicht persönlicher werden soll, wie zum Beispiel mit individuell gestalteten Buchungsbestätigungen und Rechnungen. Auch eine „Kissen-Bar“ für die perfekte Bettung in der Nacht wird es geben. Nancy Höhne: „Um das Q-Siegel zu behalten, müssen wir jedes Jahr einen Plan mit Verbesserungsmaßnahmen einreichen.“ Das Hotel setze mit dem Siegel nicht nur ein Zeichen nach außen. Vielmehr gehe es um langfristige Qualitätsverbesserungen, die für den Gast spürbar ist.

Damit liegt das Hotel Zur Alten Schmiede im Trend der Tourismusforschung. So empfehlen die Experten des aktuellen Sparkassen-Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), stärker auf Qualität zu setzen. Dies gelte auch für Regionen wie Halle-Saale-Unstrut, die im vergangenen halben Jahr ein Plus von 4,1 Prozent verzeichnen konnten. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und besondere Erlebnisse seien die besten Voraussetzungen dafür, dass Touristen in eine Region auch wieder zurückkehrten.

Neben dem Hotel Zur Alten Schmiede werden am 6. Oktober 30 weitere sachsen-anhaltische Unternehmen mit dem Q-Siegel ausgezeichnet. Es ist das führende Qualitätssymbol im touristischen Dienstleistungsbereich. Kunden finden das Siegel deutschlandweit in mehr als 2.600 Unternehmen. Dazu zählen Hotels, Restaurants, Museen, Touristinformationen und Freizeiteinrichtungen sowie auch Bibliotheken, Banken und Verwaltungen. Sachsen-Anhalt beteiligt sich damit an einer der größten Qualitätsoffensiven Deutschlands.
Ihre Jahrestagung – den „Qualitätstag“ – veranstaltet die Initiative ServiceQualität Deutschland in Sachsen-Anhalt erstmals in Quedlinburg. Erwartet werden mehr als 100 Fachleute aus der Tourismus-Branche und tourismusnahen Wirtschaftszweigen des ganzen Landes. Mit dem Motto „Einer für alle – alle für einen!“ – Erfolgreich durch regionale Kooperationen soll auf die Bewerbung Quedlinburgs als „Qualitätsstadt“ aufmerksam gemacht werden – eine Kooperation mit besonderem Fokus auf die Servicequalität der Stadt. Quedlinburg bewirbt sich als erste Stadt Sachsen-Anhalts um dieses Prädikat, das die Initiative ServiceQualität für stadtweite Verbesserungen im Dienstleistungssektor verleiht.

Mit der Initiative ServiceQualität engagieren sich Hochschule Harz (FH) und Landestourismusverband landesweit für die Verbesserung des Dienstleistungsangebots. Das Projekt wird in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Weitere Partner sind der DEHOGA Sachsen-Anhalt, die IHKen Magdeburg und Halle-Dessau sowie die IMG Sachsen-Anhalt.
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2 Kommentare
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Olaf Döring aus Naumburg (Saale) | 12.10.2010 | 19:46  
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Frank Werner aus Wernigerode | 31.01.2012 | 14:04  
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