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Immer einen Besuch wert ... das Schloss Altenstein (Teil 1)

Letztens haben wir mal wieder das Schloss Altenstein besucht. Es thront oberhalb des Kurortes Bad Liebenstein im Wartburgkreis / Thüringen. Es wurde im 18. Jahrhundert als Wohnschloss der Meininger Herzöge erbaut.
Der 1225 erstmals verwendete Name Altenstein geht auf eine ältere Burganlage und die zugehörige Burggrafschaft Altenstein zurück. Diese wurde jedoch 1554 von einer Söldnertruppe von Albrecht Alcibiades von Anabach im Zweiten Markgräflerkrieg geplündert und verwüstet. Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen förderte schließlich fast 200 Jahre später den Wiederaufbau. Er beauftragte 1736 den italienischen Baumeister Alessandro Rossini mit Plänen für ein einfaches, zweigeschossiges Landhaus mit Mansarddach. Als Bauplatz für das Hauptgebäude wurde die Brandruine der Burg Altenstein bestimmt und bis auf das Kellergeschoss abgerissen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde es als Sommerresidenz umgebaut. Der Umbau erfolgte im Stil von Landhäusern der englischen Spätrenaissance des 16. Jahrhunderts mit Fassaden im Neorenaissance-Stil. Neben einer umfangreichen Parkgestaltung erfolgte auch die hifeisenförmige Anlage der Kavaliershäuser und des Hofmarschallamtes. Derzeit wird das Schloss saniert, ein Besuch lohnt sich aber trotzdem immer - auch um den 112 Hektar großen Schloßgarten zu durchwandern. Doch dazu mehr im Teil 2 ...
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3 Kommentare
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 01.03.2017 | 17:28  
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Werner Szramka aus Lehrte | 01.03.2017 | 19:24  
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Ulrich Sterz aus Karlsruhe | 01.03.2017 | 22:00  
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