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Luis Schmidt auf internationalen Judomatten in Europa unterwegs

 

JVAM Kämpfer für European Cadet Cups nominiert

Die Nominierung durch den Bayerischen Landestrainer der U18 Radu Ivan hatte sich bereits im Jahre 2017 abgezeichnet. Als süddeutscher Meister, Fünfter der Deutschen EInzelmeisterschaft und Bronzemedaillengewinner des DJB Sichtungsturnieres in Herne hatte der 16 jährige Schüler des Ickinger Gymnasiums bereits in 2017 für Furore gesorgt und den verantwortlichen Landestrainern ein deutliches Zeichen seiner Ambitionen gesendet.

Die Einladungen für die Europäischen TOP - Turniere der U18 waren deshalb nur eine logische Konsequenz aus den bisher gezeigten konstanten Leistungen auf Bundesebene.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Judobund plant der BJV jedes Jahr die internationalen Maßnahmen in Zagreb, Bremen, Berlin und dem tschechischen Teplice.
Im Schnitt sind auf diesen Großereignissen immer zwischen 800 und 900 Judoka aus knapp 40 Nationen vertreten. Teilweise entsenden die einzelnen Verbände sogar ihre Nationalteams, um sich auf die Jahreshöhepunkte, Europa,- und Weltmeisterschaften, bestens vorbereiten zu können. So auch die 1.Garde der Japanischen Nationalmannschaft beim Bremen Masters Ende März.
Verbunden sind diese Highlights der U18 jeweils mit einem anschließenden 4-tägigen Trainingscamp. Hier können sich die deutschen Judoka mit den stärksten Kämpfern aus den verschiedensten Ländern messen und so auch die unterschiedlichsten Kampfstile und Techniken verstehen und erlernen. Auf die Frage, wie sich das mit den schulischen Verpflichtungen vereinbaren lässt, antwortet der erfolgreiche Schwarzgurt und Kämpfer vom Starnberger See lächelnd: „ Gott sei Dank unterstützt mich die Schulleitung des Rainer-Maria- Rilke Gymnasiums und erteilt mir entsprechend die Schulbefreiungen. Ich bin da wirklich sehr dankbar. „Der verpasste Schulstoff wird in den kurzen Trainingspausen während der Camps nachgeholt. Eine wirklich enorme Belastung für den jungen Leistungssportler.
Als jüngerer Jahrgang bei den European Cups konnte Luis dieses Jahr wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Niederlagen gegen den kanadischen Meister in Zagreb oder dem Achten der Weltrangliste Yildiz aus der Türkei in Berlin spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Auch sein Münchner Trainer Milan Disovic, selbst ehemaliger Champion aus Serbien, konstatierte Luis eine beachtliche Entwicklung und sehenswerten Trainingsfleiß.
Bereits im Mai geht es für knappe 10 Tage weiter nach Rumänien. Landestrainer Radu Ivan wird den Mitgliedern des Bayernkaders neben den anstehenden Judoveranstaltungen auch sein Heimatland näher bringen und so verstärkt für entsprechendes Teambuilding und Abwechslung sorgen. Auch der Vorstand des Heimatvereins JVAM beobachtet die Entwicklung von Schmidt voller Stolz und unterstützt ihn nach besten Kräften. „ Luis ist nicht nur ein starker Kämpfer und Vorbild für unseren Nachwuchs, sondern engagiert sich auch als Trainer für die Anfänger im Verein und vermittelt bereits hier den jüngsten Judoka praxisorientierte Wettkampftechniken „ berichtet Vorstandsmitglied Leo Wank voller Freude.
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