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Die weiße Weste ist dahin!

Hatte beim Spieltag in München kein ruhiges Händchen - Florian Osenberg. Der Topscorer der Donauwörther Oberliga-Pandas.
München: Fischer-von-Erlach-Sporthalle |

Die weiße Weste ist dahin. Die bislang ungeschlagenen Oberliga-Pandas des BVSV Donauwörth verloren bei ihrem Gastspiel in München gegen USC München III mit 53:65 (37:20) und Frisch Auf Magics Göppingen 51:52 (36:24).



USC München III – BVSV Panda Donauwörth II 65:53 (37:20)
Der gastgebende USC München bot zum Duell mit den Nordschwaben wieder einmal alles auf, was seit Jahrzehnten Rang und Namen hat. Gleich zu Beginn starteten die Münchner mit einer Aufstellung, die so noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt auch in der 1. Bundesliga auflief. So engagiert und aggressiv wie damals gingen sie auch in der Oberliga zu Werke. Schnell führten die Hausherren 12:2 (4. Minute). Der Donauwörther Spielertrainer Franko Wiessala stellte sein Team neu ein und führte durch seine Treffsicherheit seine Mannschaft bis zum Ende des 1. Viertels wieder auf 14:11 heran. Die Münchner Scharfschützen Adi Wiesnet und Tamer Artan demonstrierten nun ihrerseits, dass sie diese Begegnung klar und sicher gewinnen wollten. Wie zu ihren Zeiten als Nationalspieler versenkten sie einen Wurf nach dem anderen im Korb der Donauwörther. Zur Halbzeit stand es standesgemäß 37:20. Und alles schien wie allgemein erwartet zu verlaufen. Als im dritten Spielabschnitt „nur“ noch die zweite oder dritte Garde für den USC München auflief, zeigten die nordschwäbischen Rollstuhlbasketballer, dass sie es mit diesen gut aufnehmen können. Am Ende dieses Abschnitts stand es 52:36. Im Schlussviertel erwischten die Oberliga-Pandas einen Start nach Maß. Durch 11 Punkte in Serie konnten Hans Huber, Florian Osenberg und Klaus Berger auf 52:47 (34.) verkürzen. Eine Sensation lag in der Luft. Aber nur kurz. Denn die Donauwörther mussten gleich im Anschluss an dieses Spiel gegen Göppingen antreten und entschieden sich, als sie nicht weiter verkürzen konnten, für eine kräfteschonende Spielweise und gaben die Begegnung verloren.

BVSV Panda Donauwörth II – Frisch Auf Magics Göppingen 51:52 (36:24)
Aus einer anfangs sehr sicher stehenden Verteidigung heraus, konnten die Wiessala-Schützlinge schnell mit 7:0 (4.) in Führung gehen. Der Göppinger Scharfschütze Dietmar Hummel sorgte dafür, dass es zum Ende des 1. Viertels 14:14 stand. Bis Mitte des 2. Viertels wog das Geschehen hin und her. Kein Team konnte sich absetzen. Wiessala gab neue Anweisungen, ging mit gutem Beispiel voran und sorgte im Verbund mit Klaus Berger bis zur Halbzeit für eine beruhigende 36:24 Führung. Die Pause kam dann für die Donauwörther zur Unzeit. Denn in der Folge konnten sie sich nur noch sehr selten gegen die Ganzfeldverteidigung der Göppinger durchsetzen. Diese verkürzten Punkt um Punkt. Als dann drei Minuten vor dem Ende Florian Osenberg auf Grund einer gebrochenen Achse seines Rollstuhls nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte, lagen die Nordschwaben noch 51:42 in Führung. Offensichtlich brachte sie dieses Aus ihres jungen Topscorers derart aus dem Konzept, dass ihnen nichts mehr gelingen wollte. Und es kam wie es wohl kommen sollte: Göppingen verkürzte wieder, ging 25 Sekunden vor dem Ende in Führung und kein Donauwörther konnte seinerseits, die sich bietenden Chancen in Punkte umsetzen. Das Spiel ging absolut unnötig 51:52 verloren. Es gibt einfach Tage…
Für Donauwörth spielten: Siegbert Wünsch (4/6), Helmut Schmalz, Hans Huber (7/0), Franko Wiessala (20/16), Patricia Kimmel (4/0), Klaus Berger (10/10), Florian Osenberg (8/19).
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