Anzeige

DFB-Pokal: 1860 München erreicht zweite Runde

(Foto: © Andreas Helminger / pixelio.de)
Am Ende gab es doch keine Überraschung im DFB Pokal, denn 1860 München erreicht die zweite Runde und konnte am Ende die Sensation doch noch abwenden. Die Münchner mussten nach Heidenheim reisen, wo sie es in der brutalen Hitze lange schwer hatten, wirklich dominant aufzutreten.

Der Spielverlauf
Das Spiel fand vor 8500 Zuschauern im Albstadion in Heidenheim statt und in der Hitze konnte man gerade in der ersten Halbzeit keinen großen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften feststellen. Es gab ein kleines Chancenplus für die Löwen, was sie jedoch nicht ausnutzen konnten, sodass der Halbzeitstand von 0:0 vollkommen in Ordnung ging.

In der zweiten Halbzeit konnte der Zweitligist den Heidenheimern aber noch mehr einheizen und bereits in der 50. Minute erzielte Moritz Stoppelkamp das wichtige 1:0. Schon im letzten Ligaspiel erzielte der ehemalige Hannoveraner den entscheidenden Treffer und danach sah es auch in diesem Spiel lange aus, denn Heidenheim konnte die wenigen Chancen lange nicht ausnutzen und musste so trotz der Hitze lange zittern. Erst in der Nachspielzeit konnte Tim Göhlert den Ausgleich erzielen und damit weitere 30 Minuten unter diesen tropischen Bedingungen erzwingen.

Die Verlängerung & das Elfmeterschießen
In der Verlängerung merkte man schließlich beiden Mannschaften die großen Anstrengungen an und keine Mannschaft kam mehr zu wirklich zwingenden Chancen. So gab es für diese Pokalbegegnung also auch noch ins Elfmeterschießen und dieses versprach noch einmal äußerst spannend zu werden.

Die ersten 6 Elfmeter wurden jeweils von Lauth, Stark und Adlung auf Seiten der Münchner, sowie von Krebs, Schnatterer und Mayer auf Seiten der Heidenheimer verwandelt, doch den vierten Elfmeter des Drittligisten parierte Gabor Kiraly mit seiner rechten Hand. Im Anschluss bewies Moritz Stoppelkamp gute Nerven und verwandelte seinen Elfmeter, weshalb der folgende Elfmeter bereits der letzte sein konnte. Auf Seiten von Heidenheim übernahm Heise die Verantwortung und scheiterte ebenfalls an Kiraly, denn der Ungar konnte den Elfmeter spektakulär mit dem Fuß halten und wurde somit zum Held seiner Mannschaft.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.