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Was sich im Online Marketing in Covid-19 Zeiten ändern wird

Die Auswirkungen der Covid-19 Krise hat deutliche Spuren in der Arbeitswelt hinterlassen. Durch die Regelungen und Einschränkungen werden die Geschäftsmodelle, wie wir sie bisher kannten, in dieser Form vorerst nicht mehr existieren. Prozesse bei Kundenakquisen erfolgen nicht persönlich und auch wichtige Networking-Möglichkeiten, die man durch Messen, Schulungen, Seminare kennt, können nicht mehr wahrgenommen werden. Online Marketing Aktivitäten verlagern sich immer mehr ins Internet. Doch man sollte nicht zwangsweise denken, dass es dort weiter so läuft wie bisher. E-Commerce Aktivitäten durch Lieferdienste für Lebensmitteln sind teilweise durch längere Wartezeiten geprägt. Kleinere Online Shops haben gegenüber größeren Monopolisten das Nachsehen.
Auch als Freelancer muss man sich angesichts der Neukundenakquise von Kunden seine Gedanken machen, um auf langfristige Sicht sein Business erfolgreich weiterzuführen. Doch wie passt man seine Strukturen am besten an? Ich bin seit Oktober 2019 als Freelancer aktiv und habe hier meine Erfahrungen festgehalten, worauf am Anfang beachtet werden sollte. Als Neuling merkt man bei solchen Situationen schon eine ungewöhnliche Situation, der man sich stellen muss.
Hier sind nur einige wenige Punkte von vielen, die ich mal angesichts der Lage beschreiben will.

Meetings, Besprechungen usw. müssen virtuell erfolgen

Wie durchleben derzeit eine Phases des Social Distancing, woran man sich gewöhnen muss. Bei meiner Freelancer Tätigkeit habe ich den Vorteil, dass sämtliche Besprechungen & Meetings zum Großteil per Mail und über Live Konferenzen erfolgen. Dank Skype, Zoom, Microsoft Teams, Slack, Trello und vielen anderen Kollaborationsplattformen ist die Kommunikation gesichert. Doch die Problematik an der Corona-Krise ist nicht fehlende Technik der Kommunikation, sondern die wirtschaftliche Situation der Unternehmen, bei der teilweise das Budget für Online Marketing Leistungen nicht verfügbar sind. Dennoch bin ich auch erfreut, dass meine potenziellen Neukunden nicht wieder sofort abspringen, sondern weiterhin den Kontakt mit mir aufrechterhalten.
Unsere sozialen Kontakte werden durch die Covid-19 Krise nicht komplett verschwinden. Der Schwerpunkt verlagert sich hier mehr auf die digitale Welt und das habe ich schon bei Personal Trainern oder Coaching Seminaren oder auch im privaten Bereich durch Zoom Meeting mit Sporttrainingsgruppen erlebt, dass der soziale Kontakt zu anderen nicht wegbricht. Das gilt leider nicht für alle Branchen. Umso wichtiger ist es, dass man die Strukturen neu sortiert und seine Strategien anders als bislang ausrichtet.

Fokussierung auf relevante Schwerpunkte

Als SEO Freelancer habe ich ein breites Wissen aufgebaut, habe mich aber speziell in der Suchmaschinenoptimierung auf einige Bereiche fokussiert, die zu meinen absoluten Stärken gehören. Doch auch in diesem Business muss ich des Öfteren andere Kernbereiche integrieren, weil sie mit den übergeordneten Zielen einhergehen. Deshalb ist es für mich auch von großer Bedeutung, in erster Linie mich auf die Kernbereich zu fokussieren und dabei andere Kanäle nicht zu vernachlässigen. In der jetzigen Situation ist es beispielsweise nicht angebracht, für Kunden bezahlte Werbeanzeigen für Skiurlaub Reisen in Österreich zu schalten.
Doch man kann seine Online Marketing Business immer wieder flexibel umschichten. Und das ist auch der Grund, warum ich Kunden diese Flexibilität auch biete, mal für einige Monate zu pausieren oder die Schwerpunkte mal in anderen Bereichen zu legen. Selbst wenn es für eine Weile nicht laufen kann, muss die Zeit sinnvoll genutzt werden, sein alltägliches Geschäftsmodell zu überdenken und für die Übergangsphase mehr Zeit in die eigene Entwicklung zu stecken.

Muss man sein Stundensatz nach unten korrigieren?


Als Online Marketing Freelancer hat man es in der Regel mit Unternehmen zu tun, die entweder neu im Online Business einsteigen oder schon lange auf dem Markt etabliert sind. Und in meinen Augen macht es wenig Sinn, eingeschlagene Kurse nach unten zu korrigieren, weil die Marktgegebenheiten anders sind. Das Problem ist eine langfristige Betrachtung. Es ist wird sehr schwer kommunizierbar sein, wenn man bestehenden Kunden mitteilt, dass die Stundensätze wieder nach oben korrigiert werden, wenn sich die Marktlage wieder stabilisiert. Man braucht ein einheitliches Modell über alle Kunden hinweg, das sich nicht minimal abweicht.
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