EHRENAMT - die Säule unserer Gesellschaft.

HELFEN STEHT JEDEM GUT - so der Slogan vom Rotem Kreuz . Wie wahr! Und deshalb sollten wir am 15. September nicht nur zum Wählen gehen, sondern bei der Landtagswahl auch dafür stimmen, dass das Ehrenamt in die Bayerische Verfassung aufgenommen wird. Wer bei diesem Entscheid mit JA stimmt, der macht sich stark für die Ehrenamtlichen in unserer Gesellschaft und macht sich stark dafür, dass der ehrenamtliche Einsatz in Zukunft staatlich gefördert wird.

Ob unlängst wie bei Katastropheneinsatz in den Hochwassergebieten oder das ganze Jahr über bei der Jugendarbeit, in der Pflege, als Fußballtrainer, in der Kulturlandschaft oder Nachbarschaftshilfe, beim Roten Kreuz, bei der Bergwacht oder der Feuerwehr und bei all den andren Organisationen, Verbänden und Vereinen natürlich, ohne deren ehrenamtliches Engagement das Gemeinwohl in Bayern kaum gesichert werden könnte.

Natürlich stärkt sich Ehrenamt und Engagement von Freiwilligen nur durch konkrete Maßnahmen - etwa durch eine sinnvolle Regelung zur Freistellung am Arbeitsplatz oder einer Steuerbefreiung für Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres, aber auch über die Einführung einer Haftpflichtversicherung für Ehrenämter.
PROBLEMATIK: Aktuell gelten bei Einsätzen unterhalb der Katastrophen-schwelle unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Während die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von der Arbeit freigestellt sind und für sie die Entgeltfortzahlung gilt, ist das bei allen anderen ehrenamtlichen Helfern (egal welcher Hilfsorganisation sie angehören) leider nicht der Fall.

Bei der jetzigen Regelung müssen z.B. die Helfer des Roten Kreuzes Urlaub nehmen. Das darf und kann nicht sein, dass sich die Helfer_innen in der Bergwacht, Wasserwacht, in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, in den Rot-Kreuz-Bereitschaften für andere einsetzen und sich dafür Urlaub nehmen müssen. Dabei geht es überhaupt nicht um eine monetäre Entschädigung der freiwilligen Arbeit (diese Anmerkung nur damit keine falschen Vorstellungen entstehen).

Die EHRENAMTLICHEN HELFER von Feuerwehr, Wasserwacht, Bergwacht, Rotem Kreuz und den vielen anderen Organisationen und Verbänden leisten ALLE einen unverzichtbaren Dienst bei Notfällen. Deshalb sollten sie auch ALLE für ihre Leistungen gleich behandelt werden. Und deshalb werde ich mich persönlich für die HELFERGLEICHSTELLUNG im Landtag einsetzen. Versprochen. Und ich bin sicher, dass da eine parteiüber-greifende Einigkeit herrscht. Gleichstellung bezieht sich nicht nur auf den Einsatz überhalb und unterhalb der Katastrophenschwelle, sondern auch auf die Teilnahme von Ausbildungsveranstaltungen, Teilnahme an Sicherheitswachen und an Bereitschaftsdiensten.

Vielen Dank an das Bayerische Rote Kreuz, vor allem an den Vorsitzenden des Münchner Roten Kreuzes Paul Polyfka, der mich am 4. September zu einem Diskussionsabend mit Landtagsabgeordneten eingeladen hatte. Mit auf dem Podium saßen Andreas Lorenz (CSU), Florian Ritter (SPD), Julika Sandt (FDP), Dr. Andreas Siebel (FDP) und Leonhard Stärk (Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes.

http://www.brk-muenchen.de
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