DISKRIMINIERUNGS-STUDIE: Benachteiligung, Mobbing, Ausgrenzung – nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch unter Schülern und Studenten!

Wer zu einer Minderheit gehört, muss damit rechnen gehänselt, benachteiligt oder ausgegrenzt zu werden. Eine aktuelle Studie der #Antidiskriminierungsstelle des Bundes belegt, dass #Diskriminierung an Schulen und Unis zum Alltag gehört.

Schüler_innen und Studenten mit Migrationshintergrund oder mit einem #Handicap erleben häufig Kränkungen. Doch vor allem Lesben und Schwule fühlen sich im Bildungssystem und später im Arbeitsleben häufig diskriminiert. Logisch, dass sich das negativ auf Leistungsfähigkeit und Arbeitsmotivation auswirken kann.

Das müssen wir definitiv ernst nehmen. Wir können es uns ganz und gar nicht leisten, dass ganze Gruppen von Schüler_innen im Bildungswesen ausgeschlossen werden und damit nicht chancengleich am Bildungserfolg teilnehmen können. Hier muss die Politik aktiv werden und schnellstens einschreiten, um diese Entwicklung zu stoppen bzw. aufzufangen. Die Einrichtung unabhängiger Beschwerde- und/oder Beratungsstellen, die Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite stehen – so wie sie die Leiterin der Antidis-kriminierungsstelle, Christine Lüders fordert – wäre hier auf alle Fälle schon mal ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Zumindest um auf mehr Vielfalt und Chancengleichheit hinzuwirken.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: wir benötigen mehr pädagogisch ausgebildetes Personal vor Ort, wir brauchen ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Ganztagesangebot und weniger Leistungsdruck an Schulen wie Hochschulen.

Laut Christine Lüders sei es das erste Mal in Deutschland, dass Benachteiligungserfahrungen bei Bildung und Arbeit derart umfassend untersucht wurden. Beides seien zentrale Lebensbereiche, in denen Diskriminierung stattfinden kann.

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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 14.08.2013 | 16:59  
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