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Wetterpilz-Epedition in München - 1. Etappe (Schlosspark Nymphenburg)

Nord-Wetterpilz
 
Süd-Wetterpilz
München: Schlosspark Nymphenburg | Erster Zwischenstopp der Reise der „Freunde des Wetterpilzes“ war im Juli 2012 die Bayerische Hauptstadt München. Schon der Hinflug hatte eine Überraschung parat, traf ich am Kölner Flughafen so gegen 6:00 Uhr morgens einen alten Schulkammeraden wieder, der zur Arbeit nach München pendelt. Während der kurzen Flugzeit war Zeit um sich auf ein kühles Hefeweizen an einem freien Abend zu verständigen.
Ansonsten war das Programm recht voll. Denn es ging darum, möglichst viele Münchener Wetterpilze zu finden, zu besuchen und auf www.Wetterpilze.de den Natur- und Kulturliebhabern zu präsentieren.
Während der ersten Tage wurde die Stadt nach Wetterpilzen durchsucht, am Abend stand ein Treffen mit der Münchener Gruppe der OpenStreetMap auf dem Programm, davor noch ein Treffen mit meinem Bruder Franz-Josef (der Name täuscht, er ist Rheinländer) und zuletzt war noch ein Tag eingeplant für ein Ortstermin mit Interview mit einer Autorin der ZEIT im Englischen Garten.
Vorbereitet mit den Ergebnissen der Fernanalysen aller Münchener Grünanlagen via Google-Maps und den Ergebnissen der Einträge in der OpenStreetMap sowie diversen Anfragen bei der Stadt und Sichtung allerlei Literatur über München wurde ein Schlachtplan ausgeheckt, wann man mit welcher Bahn am besten einmal rund um die Stadt und quer durch sie kommen kann um möglichst alle vakanten Plätze abzugehen.
Und da fangen die Probleme an, denn zu Fuß ist die Sichtung eines Parks eine Herkulesaufgabe und die Gefahr sich zu verlaufen ist sehr groß. Demgegenüber ist ein Durchschreiten der Innenstadt ein Klacks. Wobei die so touristisch ist, dass man sich einen Besuch dort auch schenken kann.
Die erste Etappe der „Wetterpilz-Expedition“ mit dem Schloss Nymphenburg war ein Klassiker. Hier war übrigens auch der Geburtsort König Ludwigs II., also ein würdiger Startpunkt für „Freunde des Wetterpilzes“, die eine durchaus ähnliche Begeisterung für das Schöne mit dem König teilen. Der angeschlossene Schlosspark - ursprünglich einer reiner Barockpark- ist in seiner jetzigen Ausdehnung im 18. Jahrhundert entstanden. Der Zutritt zu dem riesigen Areal zieht sich und man wird förmlich eingesogen und endlich verschluckt von der Wucht der Fassade bevor man in die friedliche Stille der Erhabenheit des Parks eintaucht - ähnlich wie König Ludwig in den Starnberger See.
Im äußeren Bereich der Anlagen verstecken sich die beiden Wetterpilze ähnlicher Bauform bzw. die Bewaldung versteckt sie. Im Zuge welcher Maßnahme diese beiden Wetterpilze erbaut worden sind liegt noch im Dunkeln, wahrscheinlich aber zur Olympiade 1972. Die dazu befragte und zuständige "Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen" wies freundlicherweise darauf hin, dass die Deckenkonstruktion ca. 2002 renoviert worden ist.
Es sind herrliche Bauten, die ein wenig an Schlümpfe erinnern und zur Rast bei einer Wanderung durch diese großartige Anlage einladen; denn hier gibt es auch noch andere schöne Bauten, wie z. B. dem Schloss. Bleibt zu hoffen, dass für die Pflege beider Wetterpilze noch Geld im Stadtsäckel übrig ist, denn der nördlich gelegene Wetterpilz könnte die ein oder andere helfende Hand gebrauchen. Haben Sie Interessantes zu den Wetterpilzen in Schlosspark Nymphenburg, dann schicken Sie eine Nachricht über www.wetterpilze.de/NymphenburgNord.shtml . Die Beschreibung

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