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Ich lief über das Feld ...

Ich lief über das Feld ...
München: Marienplatz | .
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Ich lief über das Feld ...
29.01.2017(c) Obermaier Brigitte

Ich lief über das brachliegende Feld.
Mit meinem zottigen Hunde in Ruh.
Der Wind streift schneidend mein Gesicht.
Meine Nase zeigt seine rote Spur

Ich liebe die glücksverlassenen Krähen.
Ihr Gefieder mit leuchtender Kraft.
Überflogen die flockigen Schneewähen.
Ihr gelber Schnabel die Würmer hackt.

Im Winter warmgewandet spaziere ich gerne,
Mit roten Wangen durch die eisige Natur.
Atme wohlgeformt ein die nebelige Ferne.
Mein zerfurchte Stirn sucht Schutze im nu.

Wie die ziehenden Wolken wohl schmecken.
Ich probiere die fallenden Schneeflocken.
Lass sie auf meine Zunge necken.
Höre das brüchige Eis knacken.

Tief vergraben meine Hände schon rot.
In der Manteltasche nur wenig Wärme.
Kann kaum fassen der Krähe Brot.
Die ich Ihnen so gerne gäbe.

Sehe bedeckt rauh-reifen Reiher.
Stetig fliegen ohne ein warum.
Kein Goldfisch im eisigen Weiher.
Sie bleiben für immer stumm.

Es ertönt das eisige Horn zu Haufe.
Des Jägers Mund zeigt nebelige Spur.
Das Ziel ist stets mein zu Hause.
Mit knisterndem Kaminfeuer nur.

Gedankenspuren
Es sprach die Zauberblume danach.
Es kommt immer was Gutes nach
Malerei:201710341 Rabe am Fluss
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