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Es muss was Wunderbares sein - Lieder und Texte aus den Zwanzigern

Wann? 15.02.2017 19:30 Uhr

Wo? SWW Werkstatt Kultur, Roßtalerweg 2, 81549 München DE
Anke Schwabe, Claus Obalski, Franziska Rabl (v. l.)
München: SWW Werkstatt Kultur |

Unter diesem inzwischen zur Redensart gewordenen Motto aus dem Singspiel Im weißem Rößl haben Franziska Rabl und Claus Obalski, am Flügel begleitet von Anke Schwabe, ein Programm mit Operetten-Liedern und Texten aus den wilden Zwanziger-Jahren zusammengestellt und knüpfen damit an den Cole-Porter-Abend 2014 an, der unserem Publikum in bester Erinnerung geblieben ist.

Viele Lieder stammen aus der sogenannten Silbernen Operettenära. Man denkt dabei vorwiegend an Wien, aber populär wurden viele Evergreens auch durch das neue Medium des Films und seine Publikumslieblinge. Beispielhaft zeigt das turbulente Geschehen um das bekannte Gasthaus am Wolfgangsee die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten. Hinzu treten die Eitelkeiten der Komponisten und Textdichter mit jahrzehntelangen Prozessen und zuletzt 2009 noch die Sensation, als in Zagreb das vollständige originale Orchestermaterial auftauchte: mit der überraschenden Erkenntnis, dass diese Fassung die Nähe zur Dreigroschenoper sowie den großen Berliner Revuen offenlegte.

Die Mitwirkenden

Franziska Rabl spielte vor ihrem Gesangstudium in verschiedenen Orchestern Geige, Bratsche und Horn. Am Opernhaus Zürich Erweiterung des Repertoires vom Barock bis zur Moderne. Seit 2005 Engagements an Opernhäusern im In- und Ausland, bis 2012 Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz. Konzerttätigkeit im Lied- und Oratorienbereich. Im Sommer 2017 wird sie in Koblenz als Carmen zu hören sein.

Anke Schwabe studierte in Weimar und wurde gleich an die Komische Oper Berlin verpflichtet. Seit 1996 ist sie Solorepetitorin des Staatstheaters am Gärtnerplatz.

Claus Obalski begann seine Karriere an den Münchner Kammerspielen. Zahlreiche Rollen bei Film und Theater (Boandlkramer im Brandner Kasper). Er veröffentlichte neun Ludwig-Thoma-Hörbücher. Sorgte am Nockherberg für Furore und präsentierte mit Roland Astor Die Letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus.

Programm

Es muss was Wunderbares sein, von Dir geliebt zu werden
(Ralph Benatzky, Im weißen Rößl)
Heut könnt einer sein Glück bei mir machen
(Leo Fall, Madame Pompadour)
Kinder, heut abend, da such ich mir was aus
(Friedrich Holländer, Film Der blaue Engel)
Ich bin verliebt (Nico Dostal, Clivia)
Du sollst der Kaiser meiner Seele sein
(Robert Stolz, Der Favorit)
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
(Friedrich Holländer, Film Der blaue Engel)
Was hat eine Frau von der Treue?
(Paul Abraham, Ball im Savoy)
Das Lied ist aus
(Robert Stolz, aus dem gleichnamigen Film)
------ Pause ------
Ich bin eine Frau, die weiß, was sie will
(Oscar Straus, Eine Frau, die weiß, was sie will)
Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?
(Oscar Straus, Eine Frau, die weiß, was sie will)
Nur keine Liebe! (Ralph Benatzky)
So oder so ist das Leben
(Theo Mackeben, Liebe, Tod und Teufel)
Ich schenk mein Herz nur dem allein, dem ich das Höchste könnte sein
(Theo Mackeben/Carl Millöcker, Die Dubarry)

Eintritt: 15,00 €
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