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Die lange Nacht des Josef Hader – „Doppelpack“

Wann? 17.12.2010 20:00 Uhr

Wo? Theaterzelt Das Schloss, Schwere-Reiter.Str.15, 80637 München DE
München: Theaterzelt Das Schloss | Der Österreicher Josef Hader gehört nicht nur zur ersten Garde der Kabarettisten seines Landes – er ist DER erste Kabarettist. In seinem Bühnenprogramm „Hader muss weg“ spielt das Multitalent sieben Typen, sieben Schicksale, sieben Psychogramme der Gesellschaft. Ein tragikomisches Kriminalstück nimmt seinen Verlauf, in dem er als One-Man-Show sämtliche Rollen übernimmt: ob als opportunistischer Hader-Fan und dessen Frau, als faschistoider Tankstellenpächter, abgehalfterter Barpianist, russischer Erpresser, Prostituierte – oder als Josef Hader selbst – mit tiefschwarzem Humor seziert er den Wahnsinn des Alltags.

„Das wohl intelligenteste deutschsprachige Kabarett … das ist schon Welttheater.“ AZ

Auch als Schauspieler zählt Josef Hader schon lange zu den Hochkarätern, was ihm 2009 den Deutschen Fernsehpreis eintrug. Der große cineastische Durchbruch gelang ihm mit „Indien“ (1993) – unter der Regie von Paul Harather wurde dieses preisgekrönte Roadmovie zu einem der erfolgreichsten österreichischen Filmexportschlager überhaupt.
Basierend auf der gleichnamigen, gemeinsamen Kabarettshow von Josef Hader und Alfred Dorfer schrieben beide nicht nur das Drehbuch, sondern sich auch die Rollen gleichsam auf den Leib. Als kleinbürgerliches Ekel und Yuppie-Streber reisen die Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die tiefste Provinz, um sich solange gehörig auf die Nerven zu gehen, bis zwischen ihnen eine ruppige Männerfreundschaft entsteht. Als „Ritter von der grausligen Gestalt auf einer Art Gralssuche“ werden die beiden in dieser Mischung aus Heimatfilm und Roadmovie mit ihrer wienerischen Variante schwarzen Humors zum Markenzeichen des modernen österreichischen Films.

„Es ist ein Lobgesang auf die Wandlungsfähigkeit des Menschen vom Feind zum Freund.“ Profil

„Kabarett als heimisches Kinowunder. Josef Hader und Alfred Dorfer in einer begnadeten Posse über zwei miese Leben und ein patschertes Sterben. Zwei wie Essig und Öl. Ihr gemeinsamer Beruf der Salat … Ordinär, schwarz, komisch und am Ende sehr berührend." Kurier

„Anrührende und humorvolle Reise in die tragikomische Welt des österreichischen Kleingeistes." Jury Max-Ophüls-Preis

20 Uhr: Josef Hader live mit seinem aktuellen Bühnenprogramm „Hader muss weg“
ca. 22.30 Uhr: Filmvorführung „Indien“ (1993)
mit Josef Hader, Alfred Dorfer / Regie: Paul Harather
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