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Der Regenwurm und die Bekanntschaft

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München: Marienplatz | .
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Der Regenwurm und die Bekanntschaft

(c) Zauberblume 03.03. 2015
120. Kurzgeschichte
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Der frühe Morgentau hatte sich im Garten breitgemacht.
Guten Morgen Mama. Der Regenwurm Markus im gemütlichen Bau sagte piepsend zur Mama: Ich möchte gerne hinaus gehen zum Spielen. Der Regenwurm war viel zu früh erwacht. Seine Jugend forderte: ich muss was erleben.
Marius, ein kleiner Junge von fünf Jahren, war ebenfalls sehr früh aufgewacht. Krabbelte aus dem Bett heraus und erforschte sein kleines Reich. Nein, spielen wollte er jetzt nicht. Er überlegte und sah sich in der Wohnung um. Kein Frühstück in der Küche und im Schlafzimmer die Eltern schliefen noch. Beste Voraussetzungen um was zu erleben, dachte sich Marius und ging zur Terrassentüre. Er wusste genau wie diese aufging und sah durch die Glastüre zuerst.
Er entdeckte das feuchte Gras, sein Baumhaus und darunter war sein Sandkasten. Was wäre, dachte er, ich gehe eine Runde Sand spielen.
Der Griff war ziemlich hoch an der Terrassentüre und er musste sich auf die Zehenspitzen stellen. Langsam, ganz vorsichtig, drückte er die quietschende Klinke herab. Niemand wollte er aufwecken, er wollte allein die Welt entdecken.
Kaum war er mit seinen nackten Füßen und im Schlafanzug auf der Terrasse, fiel ihm ein er müsse Hausschuhe anziehen, denn das Pflaster war sehr kalt.
Mutter lächelte im Schlafzimmer, hörte die tapsenden Schritte und wusste sein kleiner Filius war auf Entdeckungsreise. Sie drehte sich um und schlief weiter.
Stolz war Marius als er seine Hausschuhe anzog und wieder hinausging auf die Terrasse. Jetzt würde ihn seine Mutter bestimmt loben, denn er hatte sich selbstständig angezogen. Na ja, nur die Hausschuhe, aber immerhin.
Er begann seine Erkundung auf der nassen Wiese, aber da störten die Hausschuhe. Also zog er diese wieder aus und ging mit nackten Füßen über die mit Tau bedeckten Grashalmen.
Er musste lachen, denn es kitzelte an seinen Füßen und trotzdem war es eine tolle Entdeckungsreise.
Nach ein paar Minuten zog er freiwillig die Hausschuhe wieder die Hausschuhe an und ging zum Sandkasten hin.
Er machte er eine Entdeckung und suchte zuerst seine Sandkasten-Schaufel. Tief vergraben lag sie am Rande eines Sandberges, wo nur die Spitze noch ausschaute. Er zog diese vorsichtig heraus, schüttelte den Sand ab und beschloss seine Errungenschaft auf die Schaufel zu setzen.
Es war unser Regenwurm Markus, der ebenfalls früh aufgestanden war um auf Erkundung zu gehen. Erschrocken dachte er und meinte laut:  "was passiert nun mit mir?" 
Marius hörte die Stimme und sagte: "ich hab dich gefunden und auf meine Sandschaufel gesetzt."
"Na gut," sagte der Regenwurm Markus, und ließ sich gemütlich nieder. Zog seinen Hut, beziehungsweise Zylinder, auf seinem Kopf zurecht und lächelte Marius an.
Marius blickte erstaunt auf den Zylinder vom Regenwurm.
"Warte einmal," sagte Marius, setzte die Schaufel auf die Wiese und lief schnell in sein Kinderzimmer. Im Regal fand er sofort seinen schwarzen Zylinder, setzte ihn auf den Kopf und nahm seinen weiß-schwarzen Zauberstab ebenfalls mit.
Lief schnell wieder hinaus nahm die Schaufel in die Hand und sagte zum Regenwurm:
"Jetzt passen wir aber richtig zusammen." 

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Gedankenspuren
Es sprach die Zauberblume danach:
Es kommt immer was Gutes nach!

siehe auch Facebook
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 12.09.2017 | 12:01  
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Brigitte Obermaier aus München | 12.09.2017 | 16:55  
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