Wo kein Wille vorhanden, ist die Ausrede Willkommen!

München: Bayerisches Wirtschaftsministerium | Eine Glosse über die Aussagen des Leiters der Verkehrsabteilung im Bayerischen Wirtschaftsministeriums:

Unglaublich, Hans Peter Göttler, der Leiter der Verkehrsabteilung im Wirtschaftsministerium, hat doch tatsächlich kein Verständnis dafür, dass die Bürger (z. B. die BI S4-Ausbau jetzt) in den Kommunen an der S-Bahnstrecke „S4-West“ trotz jahrzehntelanger Wartezeit den versprochenen viergleisigen Ausbau immer noch einfordern. Ja Entschuldigung, vielleicht sollte er einfach nur mal seine Arbeit tun – also ich meine so richtig und nicht nur heiße Luft und Ausreden produzieren -, dann wären die Diskussionen doch längst zu Ende und die S-Bahnnutzer der S4 dürften nicht mehr die ständigen Verspätungen, das Ölsardinenfeeling oder auch die fehlenden behindertengerechten Zugänge zu den Bahnhöfen „genießen“. Aber nein, stattdessen konstruiert Herr Göttler das Märchen von einem Projektzusammenhang des S4-Ausbaus mit der 2. S-Bahn-Röhre, einem Märchen, welches durch nichts zu begründen ist. Und statt eigene Fehler einzugestehen, wie das Großprojekt „2. S-Bahn-Röhre“ vielleicht groß angekündigt, die Finanzierung dazu aber gleichzeitig vergessen zu haben, versucht der Leiter der Verkehrsabteilung völlig durchschaubar von einem Investitionsdesaster bei der Münchner S-Bahn und unter Missachtung der Zuständigkeitsfragen (Bund, Land – aber nicht Kommune) damit abzulenken, dass die Stadt München, weil nicht zuständig, den Tunnel nicht mit 350 Millionen Euro vorfinanzieren will. Ach Herr Göttler, schon klar, die Welt ist so ungerecht und der OB Ude ist einfach sooo böse, auch die nörglerischen Fahrgäste der S4 sind so, so, so böse, nur Sie machen einen klasse Job.

siehe dazu Berichterstattung „Zweiter S-Bahn-Tunnel frühestens Ende 2019“ im Münchner Merkur vom 07.12.2011, Seite 9
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