Bombenexplosion durch beschädigte Fliegerbombe in München Donnersbergbrücke

Einsatzfoto Berufsfeuerwehr München. -- Übernahme in Printmedien kostenpflichtig (Foto: Einsatzfoto Berufsfeuerwehr München)
München: Donnersbergbrücke | 01.12.2021 – 16:55

Feuerwehr München

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 12.10 Uhr

Donnersbergerbrücke  -- Bombenexplosion

Bei Bohrarbeiten auf einer Baustelle der 2. Stammstrecke kam es zu einer Explosion einer 250-kg-Fliegerbombe. Dabei wurde ein Arbeiter schwer und drei weitere leicht verletzt.

Um 12.10 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Baustelle auf Höhe der Donnersbergerbrücke Die eintreffenden Einheiten bestätigten die Explosion auf der Baustelle.

Sofort kümmerten sich die Feuerwehrleute zusammen mit dem Rettungsdienst um die Versorgung der verletzten Bauarbeiter.

Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde der Schwerverletzte in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Die weiteren Arbeiter kamen ebenfalls zur Behandlung ins Krankenhaus.

Zeitgleich sperrten die Einsatzkräfte den Schadensbereich großräumig ab und kontrollierten den Bereich um die Einsatzstelle auf weitere Schäden. Dabei stellten sie fest, dass es bereits zu etlichen Beschädigungen an Fahrzeugen und Gebäuden gekommen war.

Nachdem vom Kampfmittelräumdienst die Explosionsstelle untersucht und als gefahrenfrei eingestuft worden war, wurde der Einsatz der Feuerwehr gegen 15.00 Uhr beendet. Im Einsatz waren etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zur genauen Klärung des Unfallherganges ermittelt die Polizei.

Eingesetzte Kräfte:

Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr

(kiß)

Einsatzfoto Berufsfeuerwehr München. Alle Bildrechte bei der Feuerwehr, Übernahme in Printmedien gebührenpflichtig!

Kommentar von Volker Dau:

Das hätte eine Katastrophe werden können!

Es ging trotz der Verletzten und des Schwerverletzten vergleichsweise glimpflich aus.

250kg Sprengstoff mit der Verdämmung einer Fliegerbombe hätten wohl die Brücke zum Einsturz bringen können und Zugunglücke nach sich ziehen können?

Da waren wohl alle "Schutzengel" dort im Dienst?

Wünsche den Verletzten gute Besserung.

P.S.:
Wer kann etwas über Beschädigungen z.B. an Bahnanlagen und Schienenfahrzeugen berichten?

Ist nicht das Bahnbetriebswerk in unmittelbarer Nähe?


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1 Kommentar
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Volker Dau aus Bochum | 13.12.2021 | 14:32  
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