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"Ich, Thomas Müntzer, Sichel Gottes" - Spielfilmreihe zu zentralen Gestalten der Reformation im Dietesheimer Kirchenkino

Wann? 14.09.2017 20:00 Uhr

Wo? Gustav-Adolf-Kirche Dietesheim, Untermainstraße 4, 63165 Mühlheim am Main DE
Mühlheim am Main: Gustav-Adolf-Kirche Dietesheim | "Ich, Thomas Müntzer, Sichel Gottes" 
Spielfilmreihe zu zentralen Gestalten der Reformation
Kirchenkino in der Gustav-Adolf-Kirche (Untermainstr. 4)
Donnerstag, 14.9.2017 um 20.00 Uhr
Eintritt frei - Spenden erbeten

Zum Reformationsjubiläumsjahr hat die Evangelische Friedensgemeinde bereits im Frühjahr Filme über den großen Reformator Martin Luther ausgewählt und in ihrem „Dietesheimer Kirchenkino“ gezeigt.
Die Fortsetzung der Filmreihe im Herbst soll ebenfalls im Zeichen des Reformationsjubiläums stehen, nun jedoch den Blick nicht auf Luther selbst, richten, sondern auf seine Weggefährten, Mitstreiter und Zeitgenossen.

Im Anschluss an die Filmvorführung sind alle Zuschauer eingeladen, bei Wein und Brot – über das Gesehene
mit anderen ins Gespräch zu kommen, Eindrücke auszutauschen, Fragen zu klären oder auch Widerspruch zur Botschaft des Films zu artikulieren.

Als erstenFilm zeigen wir: "Ich, Thomas Müntzer, Sichel Gottes"

Spielfilm / Regie:Kurt Veith / DDR 1989
Darsteller: Veit Schubert, Claudia Michelsen u.a.

Der Film setzt ein mit der Wanderung Münzers 1523 zu einer Pfarrstelle in Allstedt. Predigten und Druckschriften waren die beiden wesentlichen Elemente seines Wirkens.
Seinen Gottesdienst hielt er in deutscher Sprache – angeblich noch vor Luther.
Das „Deutsche Kirchenamt“ und die „Deutsch-evangelische Messe“ wurden gedruckt.
Sein Ansehen wuchs sehr rasch und bald waren mehr Gläubige in der Kirche als Allstedt Bewohner hatte.

Der Graf von Mansfeld fürchtete, dass die aufrührerischen Predigten Münzers auch die Bergleute, die in seinem Dienst standen, zum Aufruhr animieren könnten.
Deshalb verbot er seinen Leuten den Besuch des Münzerschen Gottesdienstes; Münzer stellte seinerseits von Mansfeld in seinen Predigten an den Pranger.

In Folge des weltlichen Konflikts bewaffneten sich die Allstedter und gründeten den Allstedter Bund.
Der Rat der Stadt Allstedt war in seiner Haltung Münzer gegenüber gespalten.
Münzer flüchtete aus Allstedt.
Münzer ging nach Mühlhausen, nach Nürnberg, nach Süddeutschland.

Kurz vor dem Höhepunkt der Bauernkriege 1525 war Münzer wieder in Mühlhausen.
Der Mühlhausener Rat machte den Weg frei für eine ‚Volksreformation‘.
Münzer versuchte von hier aus den allgemeinen Aufstand der Bauern zu organisieren.

Frankenhausen wurde zum zweiten Zentrum der Bauernerhebung gegen die weltliche und kirchliche Herrschaft. Münzer zog zur Unterstützung mit seinen Leuten nach Frankenhausen. Das Ende ist bekannt...
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