Literaturrätsel im Mai: Familiengeschichten

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Große Familiensagas, die sich über mehrere Generationen erstrecken, sind sehr beliebt bei Leserinnen und Lesern. Sie sind Thema dieses Monats-Rätsels, weil der 15. Mai der "Internationale Tag der Familie" ist. 1993 wurde er durch eine Resolution der UN-Generalversammlung geschaffen, um "an die Bedeutung der Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft zu erinnern und die öffentliche Unterstützung der Familien zu verstärken"

Aus welchen Romanen stammen die folgenden Sätze.

A. Eines Tages, Frank war seit rund einem Jahr wieder auf Drogheda, kam Maggie in den Salon und sah, dass ihre Mutter durch eines der großen Fenster blickte. Draußen beim Fahrweg stutzte Frank einen Rosenstrauch. Fee drehte den Kopf, und ein eigentümlicher, kaum zu beschreibender Ausdruck in ihrem Gesicht ließ Meggie plötzlich tief erschrecken. "Oh, Mum!" sagte sie hilflos. Fee blickte sie an, schüttelte den Kopf und lächelte. "Schon gut, Meggie", sagte sie ...

B. Maximiliane telefonierte mit dem Großvater, aber bis Griesemann mit Pferden und Schlitten eintrifft, vergehen noch einmal zwei Stunden, die Viktor und Maximiliane in der Wohnstube des Bahnhofsvorstehers Pech, eines Bruders der Poenicher Mamsell, verbringen. Seine Frau bereitet für die unerwarteten Gäste "Türkenmilch". Heiße Milch mit Rum, Ingwer und geschlagenen Eiern. Am Weihnachtsbaum werden die Kerzen eigens für die Gäste angezündet, und die beiden kleinen Töchter werden hereingerufen, damit sie "Stille Nacht, heilige Nacht" singen.

C. Bevor sie zu Ende geredet hatte, wurde ich mir der Anwesenheit Heathcliffs bewusst. Da ich eine schwache Bewegung wahrgenommen hatte, wandte ich den Kopf und sah, wie er sich von der Bank erhob und sich geräuschlos hinausstahl. Er hatte zugehört, bis er Catherine sagen hörte, es wäre unter ihrer Würde, ihn zu heiraten, dann wollte er nichts weiter hören.

D. Clara wusste auf den ersten Blick, dass Getulio Amando ihren Vater bei dem Geschäft mit den australischen Schafen betrügen würde: sie las es in der Farbe seiner Aura. Sie schrieb es für ihren Vater au, aber der achtete nicht darauf, und als er sich der Vorhersage seiner jüngsten Tochter erinnerte, war er die Hälfte seines Vermögens los, und sein Geschäftspartner bereiste als reicher Mann die Karibik mit einem Serail schönhintriger Negerinnen und einem eigenen Schiff, um sich zu sonnen.

E. "Vater hat sie sehr gern gehabt", sagte er leise. "Ich weiß allerdings nicht, weshalb", erwiderte Soames, ohne sich umzudrehen. "Sie hat deiner Tochter June Kummer gemacht. Ich habe ihr alles gegeben, was sie brauchte. Ich hätte ihr sogar - verziehen, aber sie zog es vor, mich zu verlassen." Der harte Ton seiner Stimme drängte alles Mitgefühl in Jolyon zurück. Was in diesem Mann machte es einem so schwer, ihn zu bedauern? "Ich kann zu ihr gehen, wenn du willst!, sagte er. "Ich vermute, dass sie froh über eine Scheidung wäre, aber ich weiß es nicht." Soames nickte ...

1. Jauche und Levkojen. Von Christine Brückner.
2. Das Geisterhaus. Von Isabel Allende.
3. Die Forsyte Saga. Von John Galsworthy.
4. Die Dornenvögel. Von Colleen McCullough.
5. Die Sturmhöhe. Von Emily Brontë.

Bürgerreporter:in:

Ingrid Wittich aus Mücke

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